Statement zur Pressestunde: Rechtsextreme für den EU-Austritt?

Wie unlogisch doch manchmal die Argumentation in der österreichischen Innenpolitik verläuft, wollte uns am gestrigen Tag wohl wieder einmal Eva Glawischnig von den GRUENEN in der Fernsehpressestunde des ORF vorführen. Als sie darauf verwies, dass in ganz Europa „Rechtsextreme auf die Möglichkeit eines EU-Austritts warten“.Eine Sendung in der sie uns versprach, dass es keinen Linkspopulismus geben werde. Man also von linker Seite auch weiter auf Volksnähe verzichtet.

Duden: Populismus

Unlogisch, weil sollte Eva Glawischnig unter rechtsextrem das Selbe verstehen wie ich, nämlich neo-national, also Anhänger des nationalsozialistischen Gedankengutes, dann wäre wohl ein EU-Austritt das Letzte, woran diese Menschen denken.

Es passt einfach nicht zu deren politischen Ideologie.

Die NSDAP war bekannterweise für ein Grossdeutsches Reich.

Also wie wir heute sagen würden ein Vereintes Europa. Einen Europastaat. Nein, eine Vereinte Welt unter deutscher Leitung.

Ein Gedanke also, welcher dem Gedanken Welt ohne Grenzen sehr nahe kommt.

Da macht es mir in diesem Zusammenhang schon deutlich mehr Sorgen, wenn ich in der Presse von heute lese, in Vorarlberg würde deutsches Schweinefleisch als heimisches verkauft.

Die Presse: Vorarlberg: Deutsches Schweinefleisch als heimisches verkauft

Weil ich mir denke:

Sind wir schon wieder einmal so weit?

Was allerdings den EU-Austritt betrifft:

Den hat meiner Meinung nach die ehemalige stellvertrende Bundesvorsitzende der VGÖ, also der Vereinten GRUENEN Österreichs, Inge Rauscher mit ihrem EU-Austrittsvolksbegehren in alle Köpfe gesetzt. Und das Eva Glawischnig ihrer ehemaligen stv. Bundesvorsitzenden  vorwirft, rechtsextrem zu sein?

Wikipedia: Vereinte GRUENE Österreichs

so Inge Rauscher, Bevollmächtigte des EU-Austritts-Volksbegehrens und frühere stellvertretende Bundesvorsitzende der „Vereinten Grünen Österreichs“(VGÖ)

Während diese vor der Wahl vor Alexander van der Bellen gewarnt hatte? Übrigens: Beinahe aus selbigen Gründen.

OTS:Alexander van der Bellen für EU-und Globalisierungs-Kritiker sowie Neutralitäts-Befürworter unwählbar!

Beruhigt mich nicht besonders.

Genauso wenig wie der Wunsch eines Zentralstaates Europa.

Wollte uns Eva Glawischnig mit der Aussage „EU-Austrittsbefürworter sind Rechtsextreme“ vielleicht Etwas mitteilen?

Auf Probleme in ihrer Partei verweisen?

Wer weiss?

Übrigens: Wer lieber auf Orban anstatt auf Merkel hört, ein weiterer Vorwurf der gestrigen Sendung ist nicht unbedingt rechtsextrem, sondern Anhänger oder Mitglied der Europäischen Volkspartei (EVP).Dort nämlich ist Viktor Orban Stellenvertretender Präsident.

Die Presse: EVP hält an der Kooperation mit Orban fest

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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