Volkspartei: Sebastian Kurz hat andere Interessen

Auch wenn wir es durchaus verstehen können, dass sich selbst die zweite Volkspartei, die ÖVP als Volkspartei bezeichnet, eine Volkspartei ist ja was Gutes, auch wenn wir nicht wirklich wissen warum, worin eigentlich der Nutzen des österreichischen Volkes durch die Arbeit der ÖVP Abgeordneten besteht, so muss ich nunmehr dennoch bekennen:

Mit dem heutigen Tag hat sich selbst der letzte Volkspartei Abgeordnete, Sebastian Kurz, dem ich bisher zugetraut hatte für das österreichische Volk zu agieren, aus dieser Sichtweise verabschiedet. Ja, bin ich mir auch bei ihm nicht mehr sicher.

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Bin mir nicht mehr sicher, weil Sebastian Kurz von einer Brückenfunktion Österreichs zwischen den USA und Russland spricht.

Dabei aber nicht erwähnt, dass Donald Trump selbst über ausgezeichnete Kontakte zu Russlands Präsident Putin verfügt.

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Sich im Augenblick in den USA ein pro russischer Präsident durchgesetzt hat.

Daher eigentlich gar keiner Brücke notwendig wäre. Ich meine: Solange Trump den Ton angibt.

Sebastian Kurz also wohl eher im Interesse Deutschlands handelt.

Man also auch ohne Kontaktverlust zu den USA sich in Richtung Verbesserung der Beziehnungen zu den Oststaaten orientieren hätte können.

Der Zeitpunkt für die Schaffung eines Osteuropäischen Kerneuropas, einer neutralen Zone zwischen den USA und Russland nicht besser hätte sein können.

Die Brückenfunktion unter dieser Voraussetzung auf Dauer wahrscheinlich besser gegriffen hätte.

Und Österreich durch die wirtschaftlichen Kontakte nur profitiert.

Bleibt zu hoffen, dass sich die Situation, man mag über Trumps Ansichten denken wie immer man will, im Sinne der Weltpolitik ist er sicherlich ein Friedensbewahrer, nicht wieder verschärft.

Die amerikanische Waffenlobby, die zehn stärksten Betriebe der USA agieren ja in der Rüstungsindustrie, keinen Druck auf Donald Trump ausüben.

Sebastian Kurz hat also nicht nur wirtschaftliche Kontakte, sondern auch Sicherheit durch seine heutige Aussage grundlos verspielt.

Und daher wundert es mich nicht, dass sich die ÖVP immer noch unter der 20 Prozent Marke bewegt und zwar nicht deshalb, weil die Österreicher und Österreicherinnen keine Volkspartei haben wollen, sondern gerade, weil sie das wollen.

Wie nämlich soll man Menschen erklären, dass man eine Volkspartei vertritt, diese aber nicht auf die Interessen des Volks schaut.

Diese stört dann maximal: Die Arbeit der Christlich Liberalen.

Schade!

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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