Nikolaus, oh Nikolaus (Satirische Betrachtung)

Heute ist wieder der Tag an dem der Nikolaus, der Bischof von Myra, mit seinen Geschenken nicht in die Wiener Gemeindekindergärten kommen darf, weil …

Nein, nicht weil die Moslems dies nicht wollen.

Der Islam, also die IGGiÖ, die islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich, also die offizielle Vertretung der Muslime hat ja schon mehrfach bekannt gegeben, dass sie nichts gegen den Besuch des Nikolaus in den Kindergärten hätte.

Nein, sogar das Verbot nicht verstünde. Weil Myra ja eine Stadt in Kleinasien, der heutigen Türkei, gewesen wäre.

Nein, weil die Gemeinde Wien, die rot-grüne Landesregierung, dies einfach nicht erlaubt.

So jedenfalls war die Antwort auf die Petition „Stoppt das Nikolausverbot“.

magwien.gv.at: Stoppt das Nikolausverbot

Und es wurde nicht mit Glaubensdifferenzen argumentiert.

Nein, Fremden ist der Zutritt zum Kindergarten verboten. Was wohl soviel bedeutet, wie: Die Gemeinde misstraut den Kindergärtnerinnen. Oder: Sie kennen Nikolaus einfach nicht. Dafür bestätigen sie am heutigen Tag dann einen Krampus.

Nein, es wurde nicht mit Glaubensdifferenzen argumentiert.

Das tun nur die Vertreter der FPÖ. Die allerdings diesbezüglich unpräzise sind.

Denn: Auch ich kann mir vorstellen, dass man in den Kindergärten von denen uns Sebastian Kurz berichtet hat, welche von Islamisten geleitet werden, also von Salafisten und ähnlichen Gruppen, Gruppen eben, welche von der IGGiÖ abgelehnt werden, die dann zum Heiligen Krieg aufrufen, durchaus auch den Nikolaus auf der Abschussliste hat.

Hatte er nicht den falschen Glauben? Die falsche politische Einstellung? Waren nicht alle Menschen für ihn gleich?

Sehen Sie!

Das ist für die von der Gemeinde Wien unterstützen islamistischen Einheiten sicher kein Thema. Die sind, ganz zum Leitwesen des echten Islams, also der Islamischen Glaubengsgemeinschaft, nicht für Menschenrechte.

Die predigen eben lieber ihre Politik.

Und wenn Menschen wie Sebastian Kurz dann deren Untersagung fordern, ja dann sind sie die Bösen. Weil sie es eben nicht zulassen wollen, dass man Menschen aufeinander hetzt.

Für ihn, so wie für die Vertreter des „Marsch für Jesus“ alle Religionen gleichwertig sind. Solange sie sich gegenseitig tolerieren.

Dann fragt man ihn, wie er auf die Idee kommt, Religionsfaschismus stoppen zu wollen.

Und: Beruft sich auf den Islam.

Der allerdings, vertreten durch die IGGiÖ, die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich genau gegen diesen Religionsfaschismus auftritt.

Sie sehen, dass ist nicht so einfach.

Und weil das nicht so einfach ist, dass hat ja schon die Gemeinde erklärt, so kommt auch im heurigen Jahr wieder kein Nikolaus.

Lernen die Kinder auch heuer nicht von Gut und Böse.

Werden nicht für das „Brav-sein“ belohnt.

So lange eben bis unsere Gesellschaft verroht.

Keine Angst, hatte ich es nicht oben geschrieben?

Dieser Artikel ist Satire, oder?

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Christlich Liberalen - Österreichs rot-grüner Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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