Österreich: Volk der Roboter?

Bevor ich mir aus Gründen der Arbeit der Bundesregierung beginne die Haare auszuraufen, schneide ich mir lieber eine Glatze. Um Ihre Vorurteile zu besiegen: BITTE KLICKEN SIE AUFS BILD!

Was hilft es eigentlich, wenn Einem die Menschen erzählen, in Österreich wäre es nicht gut, das Volk sollte auf die Strassen gehen, wenn dann dieselben die dies fordern, bei einer jeden angesetzten Demonstration einfach fern bleiben? Sich selbst also vom Volk distanzieren. Und was hilft es, wenn die Menschen Einem erklären, dass man doch endlich eine neue Partei an die Macht bringen sollte, wenn die selben Menschen dann nicht zu Wahlen gehen, dort ungültig wählen oder aber die selben Parteien wieder bestätigen?

Ja was hilft es, wenn die Unternehmer, nein, die Gesamtbevölkerung jammert, dass man zu viel Steuern bezahlt, wenn man nichts dazu beiträgt, dass diejenigen, welche die Steuern kassieren, irgendwann gehen?

Ganz ehrlich, dieses Volk scheint ferngesteuert. Programmiert.

In meiner Zeit, in der ich noch als Oracle Datenbankprogrammierer arbeitete, stellte ich das eine oder andere Mal fest, dass der Computer nun einfach nicht tun wollte, was ich ihm sagte.

Bis ich igendwann drauf kam: Dieser Computer macht von selbst überhaupt nichts. Nur das was ich ihm sage.

Also: Hatte nicht der Computer Etwas falsch gemacht, sondern ich. Ich hatte ihm einfach die falschen Befehle gegeben.

Ich musste also noch einmal überlegen. Meine Fehler korrigieren.

Und wenn die Politik heute zu Tage nicht das tut, was das Volk von ihr erwartet, ja dann liegt das auch nicht an der Politik.

Dann liegt dies am Volk, dass der Politik nicht mitteilt, was man von ihr erwartet. Die Politik einfach ungeniert agieren lässt.

Sicherlich, die Politik besteht aus Menschen. Übrigens normalen Menschen. Sie tut nur so, als wäre sie etwas Anderes.

Und: Menschen machen Eigenfehler.

Ich glaube aber, dass zum Beispiel eine Bank, in welcher ein Softwareentwickler einen Fehler machen würde, der der Bank sagen wir einmal nur eine Million  EURO (EUR 1.000.000,-) kostet, zu dem Mitarbeiter sagt:

Herr Mayer, wir wissen ja gar nicht, wie wir ohne sie auskommen sollten. Aber: Ab nächsten 1. werden wir es versuchen. Und übrigens: Bevor sie gehen, bitte überweisen sie das Geld wieder zurück. Denn: Wir wollen doch auf eine Polizei verzichten.

Und ganz ehrlich:

Die Fehler unser derzeit agierenden Politiker und Politikerinnen kosten deutlich mehr.

Und wenn ich mir überlege, dass man mich in den letzten Tagen mehrfach dazu aufgefordert hat, ich solle doch einmal eine Aussage im Bezug auf die Flüchtlingskosten treffen. Die ja gerade im heurigen Jahr wieder um EUR 377.000.000,- angestiegen sind.

So muss ich sagen: Die Österreicher/innen kosten wahrscheinlich das selbe.

Nur:

Besteht das gesamte Volk aus 8,2 Millionen Menschen, auf welche diese Summe aufgeteilt ist.

Nein, ich habe mich nicht verschrieben. 8,2 Millionen und nicht 8,6. Denn die 400.000, dass sind diejenigen, die heuer neu dazukamen. Die Neubürger/innen. Also der Zuwachs. Die von den Anderen EUR 377.000.000 finanziert werden.

Hat also die Politik Etwas falsch gemacht?

Nein, das Volk.

Es hat sich als Dienstgeber der Politik noch immer nicht von ihren Mitarbeitern getrennt, die zweifelsfrei nicht im Interesse des Volkes agieren.

Und man wiederholt bei einer jeden neuen Wahl immer wieder die selben Programmierfehler.

Die Frage für mich kann daher nur lauten: Wie lange noch?

Über Hans-Georg (von Webenau) Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen .)Herausgeber des Liberalen Boten
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