Wo zum Teufel ist Weihnachten?

„Sollen wir Weihnachten verschieben?“ hat mich am gestrigen Tag ein Mitarbeiter gefragt, dem es bewusst wurde, dass es ja langsam wieder auf die weihnachtliche Zeit zugeht. Wie denn auch nicht! Wenn man derzeit so durch unsere Strassen geht.

Der Christlichkindlmarkt in Wien ist wieder eröffnet und die Geschäfte hübsch geschmückt.  Nun ja, so weit sich dies die Menschen eben noch leisten können.

Aber: Ist das Weihnachten?

Durch die ewig langen Quärelen rund um die Bundespräsidentenwahl, wäre übrigens schön, wenn man diesbezüglich am 4. Dezember einmal einen Abschluss findet, möchte im heurigen Jahr so überhaupt keine Weihnachtsstimmung aufkommen.

Und so fragt man sich heuer auch in der Vorweihnachtszeit nicht mehr:

.) warum keine Kreuze in den Schulklassen hängen,
.) dort keine Krippen stehen,
.) kein Adventkranz in der Schule aufgestellt werden darf.

Nun ja, der Glaube anders als behauptet nicht zur Privatsache erklärt wurde, denn dann wäre es ja das Recht eines jeden Lehrers/einer jeden Lehrerin mit Krippe und Adventkranz an Weihnachten zu erinnern, sondern man sich entschloss, den Glauben, so weit es ging, zu bekämpfen.

Bis eben das Menschenrecht Artikel 18 der allgemeinen Menschenrechtscharta der Vereinten Nationen aus dem öffentlichen Leben verschwand.

Allgemeine Menschenrechte der Vereinten Nationen aus dem Jahr 1948

Artikel 18 (Gedanken-, Gewissens-, Religionsfreiheit)
Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Religion oder Überzeugung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen.

Die Einhaltung der Menschenrechte zum Entlassungsgrund wurde.

Wer heute zu Tage von seinen Menschenrechten nämlich Gebrauch macht, den Glauben als Lehrorgan öffentlich kund tut, die Menschenrechte besagen ja, dass man durch Lehre, Ausübung und Gottesdienst dies jederzeit dürfte, muss damit rechnen:

Das ist ein Entlassungsgrund!

KRONE: Pädagogin erklärt Kindern Weihnachten: Gekündigt

Was allerdings noch gefährlicher zu sein scheint als die Einhaltung der Menschenrechte: Den Kommerzgeist zu beleidigen.

Standard: Lehrerin wegen Leugnung des Weihnachtsmanns gefeuert

Sollten wir also Weihnachten verschieben? Bis ein neuer Regierungschef, ein Bundespräsident in Österreich Weihnachten wieder möglich macht?

Was meinen Sie?

Über Hans-Georg (von Webenau) Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen .)Herausgeber des Liberalen Boten
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