Russlandsanktionen: Zugunsten der Amerikaner

Wie weit doch der Einfluss der amerikanischen Wirtschaft auf die europäische Politik durch Menschen wie Angela Merkel geht, liebe Freunde, merkt man daran, dass der Westen sich schon wieder einmal für die Aufrechterhaltung von Russlandsanktionen ausgesprochen hat.

Die EU hierbei den amerikanischen Anweisungen selbstlos folgt.

Ohne sich zu fragen: Was haben wir davon?

Gaslieferungen

Russlandsanktionen, die entstanden, weil die Russen die Volksabstimmung der Ukraine im Bezug auf die EU akzeptierte, den Bürgerkrieg in der Ukraine verhindern wollte und sich, da unter der KRIM die neue GAZPROM Leitung nach Bulgarien verläuft, nicht von den Amerikanern in die Gasgeschäfte hineinreden lassen wollte.

Man wollte eben Gasgeschäfte mit Europa auch ohne Erlaubnis der Amerikaner tätigen.

Seitdem macht ganz Europa mit bei den Sanktionen gegen Russland. Und wie ich in diesem Artikel zeigen möchte: Ganz sicher nicht zum europäischen Vorteil.

Denn:

Gleich am Beginn der Sanktionen hatte ja Russland die Gaslieferungen vorübergehend komplett eingestellt. Seitdem liefert es wieder gedrosselt.

Was dazu führt, dass Europa zur Zeit seine letzten Gasreserven aufbraucht.

Letztendlich irgendwann also eine vollkommene Abhängigkeit der EU von Gaslieferländern herstellt.

Versprechen der Amerikaner sie würden die russischen Ausfälle durch Lieferungen aus den USA ausgleichen, liessen mich ja schon im Sommer vor zwei Jahren danach fragen:

Auf welchem Weg?

Ob per Flugzeug? Quer durch den Atlantik? Oder aber die Behring Strasse und Russland?

Meiner Meinung nach sind Gaslieferungen aus den USA vollkommen unmöglich. Und da inzwischen die Russen mit den Türken befreundet sind, wird das Gas wohl auch nicht aus den arabischen Staaten sprudeln.

Wer also liefert Europa Gas, wenn unsere Reserven aufgebraucht sind?

Das ist nur eine der offenen Fragen im Bezug auf: RUSSLANDSANKTIONEN.

Obstlieferungen

Ebenso fragwürdig erscheint es mir nämlich, dass man durch diese Russlandsanktionen unsere Landwirtschaft schädigt. Das Versprechen an die europäischen Bauern, man würde dafür Sorgen, dass die Obstexporte durch welche nach Afrika ausgeglichen würden, lässt ja derzeit darauf schliessen, dass dies die Grundlage für den Aufbruch der Flüchtlingsströme gewesen sein könnte. Ja, dort wo das Obst herkommt, dort fliessen sicher Ströme des Honigs. Man hat sich also von dort aus auf den Weg gemacht. Was weiter bedeutet, dass man in Afrika weniger Kunden, in Europa aber gestärkte Tourismuszahlen vorfindet.

Fremdenverkehr

In Wahrheit nämlich das dritte Problem: Der Wegfall der russischen Touristen.

In den Alpenländern bis zu den Russlandsanktionen gerade im Winter ein grosser Anteil.

Keine Russen also, das bedeutet Wittschaftseinbussen.

Wirtschaftseinbussen, einer bereits sowieso geschüttelten Branche. Die nicht nur unseren Schigebieten, nein auch dem Sommerfremdenverkehrorten in Kärnten die gröbsten Probleme bereiten.

Weil an der Tourismusbranche nicht nur Hotels, Fremdenverkehrseinrichtungen, Bäder, etc. hängen, sondern auch das wirtschaftliche Wachstum einer Region.

Letztendlich in einer Zeit in welcher wir bereits über 400.000 Arbeitslose in Österreich haben, das Problem Arbeitslosigkeit noch deutlich verschärft.

All dies sind Nachteile, welche Europa durch die Russlandsanktionen erwachsen. Womit wir uns nach fragen wollen, was eigentlich die Russlandsanktionen Europa noch alles bringt.

Vorteile durch die USA

All dies wäre noch nicht unbedingt ein Problem, wenn Europa durch die Amerikaner gleichzeitig ein grosser Nutzen erwächst.

Die Tourismuszahlen steigen würden? Die Wirtschaftsexporte (TTIP, CETA)? Die Rohstoffgewinnung (Fracking)?

Nein.

Dem gegenüber entsteht in Wahrheit nur eine einzige neue Situation. Die Stationierung von amerikanischen Atomraketen in Europa.

Und hierbei tue ich mir wahrlich schwer, dies als Vorteil zu erachten. Es erhöht nur das Gefahrenpotential.

Ein Gefahrenpotential das durch Beistandsverträge selbst neutrale Staaten wie Österreich erreicht.

Anstatt sich also mit Russland zu engagieren und zu schauen, dass die NATO nach und nach ganz aus Europa abrückt, unterstützt man und das gegen die eigenen Interessen die US-amerikanischen Interessen.

Macht Russlandsanktionen, ohne sich zu fragen: Was haben wir davon?

Und produziert für Europa neuerliche Abhängigkeiten.

So das ich mich frage: Ist das sinnvoll?

 

Über Hans-Georg (von Webenau) Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen .)Herausgeber des Liberalen Boten
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