Die Welt richtet sich nach Russland aus

Lange hat es nicht gebraucht, liebe Freunde, dass sich nunmehr, nach dem sich das Dreieck der Freundschaft zwischen Russland, China und der Türkei gefestigt hat, die Russen gemeinsam mit den Chinesen eine neue Weltbank errichteten und die Russen mit den Türken Freundschaft schlossen, sich die Welt nunmehr neu orientiert.

Die auffallenste Änderung diesbezüglich ist dabei ja meines Erachtens die Wahl Donald Trumps als russlandfreundlichen, amerikanischen Präsidenten, der so schrieben es die Medien, ja auch schon im Vorfeld, vor seiner Wahl, gute Kontakte mit Putin pflegte.

Beinahe ebenso auffallend aber ist mit dem gestrigen Tag auch die Wahl Rumen Radevs als bulgarischer Präsident der alten Schule, der nunmehr Bulgarien wieder Richtung Russland ausrichten wird. Damit das Dreieck gegenüber der EU abpuffert.

Bojko Borrisov, der nunmehr seit einigen Jahren den grossen Mann Bulgariens in Europa verkörperte, mit dem gestrigen Tag ablöste.

Wir wollen hierfür beiden noch einmal herzlich gratulieren.

Ein Zeichen für die Visigrad-Staaten sich nunmehr auch wieder in Richtung Russlands zu orientieren.

Ich glaube aber nicht, dass dies die letzte Änderung sein dürfte.

Denn: Da der Internationale Währungs Fond (IWF) inzwischen ja den Yuan als weitere Weltwährung anerkannt hat, so ist damit zu rechnen, dass sich mehr und mehr Staaten in Richtung des neuen starken Dreiecks orientieren dürften.

Etwas, dass dann der Wirtschaft neue Impulse verleiht.

Und da die GAZPROM ja vor einiger Zeit die Gas- und Erdölgeschäfte auf EURO umgestellt hat, dürfte sich zur selben Zeit der Dollar eher auf absterbenden Ast befinden.

In Amerika die lang ersehnte Währungsreform und damit der Schuldenschnitt möglich werden.

Entscheidungen, die dann der Welt  ein neues Klima bringen dürften.

Weg  von der Kriegs-  und Rüstungsindustrie der Amerikaner, hin zu einem Land, welches sich in der Geschichte als Land der „verbrannten Erde“, also als besonders friedfertig, vorgestellt hat.

RUSSLAND.

Und so frage ich mich: Ist Putin der neue starke Mann dieser Welt?

Über Hans-Georg (von Webenau) Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen .)Herausgeber des Liberalen Boten
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2 Antworten zu Die Welt richtet sich nach Russland aus

  1. Rainer Harloff schreibt:

    „Dreieck der Freundschaft zwischen Russland, China und der Türkei“ – das ist starker Tobak! Wer so sehr die Realitäten in altideologische Phrasen zu pressen versucht, wird die Interpretation der Welt nie realitätsgerecht in den Griff kriegen. Da kann man gleich die Partei der Milchmädchen gründen. Warum wollen Sie amerikanischen Nationalismus durch russischen ersetzen? Wozu brauchen wir einen neuen starken Mann? Das ist genau die Schwachstelle, die Russophobie erzeugt! Wenn Sie was für Russland tun wollen, bleiben Sie wie Putin auf dem Teppich und arbeiten Sie auf Multipolarität hin statt auf Verklärung. Und lassen Sie Variablen auch Variablen sein. Schließlich sind Sie kein Hellseher. Oder?

  2. Eigentlich kann ich nur hoffen, dass wenn zwei Staaten wie Russland und China gemeinsam eine Weltbank betreiben ein freundschaftliches Verhältnis besteht und das Erdogan am Tag nach dem Anschlagsversuch in Ankara nach Russland flog um den Freundschaftsvertrag mit Russland zu erneuern, ist auch dort eine Freundschaft zu erhoffen.

    Grundsätzlich wäre eine Multipolarität sehr anzustreben, wobei dies allerdings eine Stabilisierung der USA notwendig machen würde. Auf Dauer wäre dies aber durchaus ein gültiges Modell.

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