Wenn Wien finster wird

Eigentlich wollte ich Euch ja am heutigen Tag von der ersten Länderkonferenz der Christlich Liberalen berichten, liebe Freunde, die aus Gründen der Grippewelle leider ins Wasser fiel.

Oder von der ebenfalls von der Grippewelle, aber auch der grossen Kälte in Wien gestern abend, überzeichneten „Wir wählen den Kaiser“-Demo. 

Die von Menschen besucht wurde, die bereits eine halbe Stunde früher kamen und meinten: Es ist kalt. Wir wollen nicht krank werden.

Die Veranstaltung sich also eher zur Streuveranstaltung enwickelte.

So das der Polizist, der dem Treiben eine zeitlang zusah, letztlich auf uns zukam und meinte:

Glaube, wenn die Menschen nicht bei Euch bleiben, dann ist es besser wenn ihr absagt.

Nun, wir waren wie das Foto oben zeigt, vor Ort und Stelle.

Oder ich hätte Euch auch darüber erzählen können, dass ich mich enorm darüber gefreut habe, dass sich die Bundesregierung endlich dazu entschlossen hat nach 30 Jahren wieder einmal miteinander zu arbeiten.

Einen einstimmigen Beschluss herausbrachte. Ja, von Regierung und Opposition.

Auch wenn es manche gibt, die die Meinung vertreten, dass dies nur dadurch, dass wir mit dem Kaisertum Österreich die „Rute in das Fenster stellten“, druck ausüben.

Eine neue zentrale Wählerevidenz, die es auch noch möglich machen soll, dass man in weitere Folge die bindende Direkte Demokratie wieder einführen kann.

Eben erste Früchte unserer Arbeit.

So dass ich gestern schon meinte:

Das ist schon die Halbe Maut. Das was zusätztlich noch notwendig wäre, wäre eine Steuersenkung. Damit die Unternehmer wieder Arbeitsplätze schaffen können. Die Kaufkraft wieder steigt. Denn dann kommt die Senkung der Steuern durch die Mehreinnahmen bei der Einkommenssteuer wieder zurück.

Aber: Da setze ich mich heute morgen an meinen Computer. Und plötzlich geht im gesamten Bezirk das Licht aus. Ist glaube ich auch schon länger in Wien nicht mehr passiert.

Die Sirenen heulen. Und das Internet funktioniert genauso wenig wie das Telekabel, so dass ich noch nicht einmal richtig erfahre, was da gerade passiert.

Ja, da wurde es zapfenduster. Nein, richtig finster.

Ganze zwei Stunden lang.

Und das hat sich erst gerade eben wieder erholt. So das ich Euch lieber darüber berichte.

Denn: Auch wenn so manch ein Tag eher schwierig ist, so ist es dennoch wertvoll, dass man ihn erlebt.

Über Hans-Georg (von Webenau) Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen .)Herausgeber des Liberalen Boten
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