Was bringt der konstitutionell monarchistische Ansatz?

Auch wenn es manchen Menschen vielleicht noch nicht ganz einleuchtet, liebe Freunde, was eigentlich der konstitutionell monarchistische Ansatz bringen soll, oder was es für Österreich bedeutet, aber: Gerade in der momentanen Situation ist genau eine Partei dieser Weltanschauung in Österreich unbedingt notwendig.

Eine konstitutionell monarchistische Volkspartei. Die Christlich Liberalen.

Standpunkt SPÖ

Der konstitutionell monarchistische Ansatz stammt eigentlich in der Neuzeit von Bruno Kreisky, der es versuchte die 1867er Verfassung mit der 1920er Verfassung in Einklang zu bringen und ich glaube das ist der Grund, warum sich die Sozialisten und die Christlich Liberalen nicht unbedingt einig werden, ob man Bruno Kreisky eigentlich als Sozialist oder vielmehr als Liberalen betrachten sollte.

Da Kreisky mit dem Ansatz antrat, es wären ihm Schulden lieber als ein Arbeitsloser, so würden wir dies als liberalen Ansatz werten, da ja der normale sozialistische Ansatz nur darauf abzielt, die Menschen sozial abzusichern.

Der liberale Ansatz zielt darauf ab, dass sich der Mensch selbst versorgen und selbst verwirklichen kann.

Standpunkt ÖVP

Der konstitutionell monarchistische Ansatz erinnert aber auch die ÖVP und NEOS daran, dass der Name Volkspartei ursprünglich daher rührt, dass der Kaiser gemeinsam mit dem Volk regieren sollte.

Das war der erklärte Wunsch der Humanisten in der Wiener Revolution von 1848. Einer Revolution die nur die Einstellung der Mächtigen, nicht aber die Mächtigen austauschen wollte.

Heute gibt es in Österreich eigentlich keine konstitutionell monarchistischen Parteien mehr, so das eine solche Partei als eigener Flügel auf der anderen Seite aller anderen Parteien steht.

Dies bedeutet aber auch, dass man durch so eine Partei zumindest die Übereinstimmung aller anderen Parteien in zumindest einem Punkt herbeiführt. Sie sind alle gemeinsam gegen einen Gedanken.

Man schiebt also die heute extrem polarisierenden Parteien ein Stück näher zusammen.

Da aber der konstitutionell monarchistische Ansatz eigentlich weder links noch rechts angesiedelt werden kann, sondern von links bis rechts reicht, so bleibt dennoch die Möglichkeit erhalten, mit allen anderen Parteien zusammen zu arbeiten.

Es ist also der typische Mitte Ansatz.

Das was sämtliche konstituionellen Monarchien der Welt auszeichnet, ist, dass dies Länder deutlich demokratischer, nämlich bindend Direkt Demokratisch aufgebaut sind.

Das Volk also über deutlich mehr Rechte als derzeit bei uns verfügt.

Und das Kreisky diese Meinung vertrat, merkt man an der Entscheidung im Bezug Zwentendorf. Eine Entscheidung, die Kreisky zwar zu spät, aber doch dem Volk überliess. Und sich dann in der Folge auch daran hielt.

So wie dies die Dezemberverfassung 1867 verfassungsmässig vorsieht.

Sollte es also durch meine Erklärungen noch nicht klar geworden sein, warum wir diesen Ansatz wählen, würde ich sagen: Fragt uns.

Ich hoffe aber hiermit klar erklärt zu haben, wo ich die Vorteile sehe.

Oder?

Über Hans-Georg (von Webenau) Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen .)Herausgeber des Liberalen Boten
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