Plünderung und Hehlerei (Satirische Betrachtung)

Ich sag es Euch, Freunde. Seitdem wir uns mit den Christlich Liberalen dazu entschlossen haben eine monarchistische Volkspartei nach Pillersdorf 1848 aufzubauen, wollen die Fragen nicht abreissen. Die Meisten fragen kommen in Richtung Rechtstaatlichkeit Österreichs, Monarchie und bindende Direkte Demokratie bis 1918. Spannend.

So fragt mich am gestrigen Tag zum Beispiel Einer:

Als was ich eigentlich die Enteignung des Privateigentums der Adeligen ab 1918 betrachten würde?

Dürfte über meine Antwort „Als Plünderung und Hehlerei“ etwas  überrascht gewesen sein.

Wahrscheinlich wollte mir ja mein Gegenüber damit klar machen, dass der Staat damals durchaus Rechtens gehandelt hat. Etwas, dass mit Verlaub ich mich traue, anzuzweifeln.

Denn wenn sich die Republik Österreich in keiner Rechtsnachfolge des Kaisertums Österreich befindet, ja sich die Schlösser und Burgen als Privatgebäude, auch wenn sie der Verwaltung dienten, ja eigentlich nur dem Kaisertum Österreich zur Verfügung gestellt wurden, beschlagnahmt werden, dann nennt man diese Beschlagnahmung im internationalen Sprachgebrauch: Plünderung.

§ 125a
Besonders schwerer Fall des Landfriedensbruchs

In besonders schweren Fällen des § 125 Abs. 1 ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter

1. eine Schußwaffe bei sich führt,
2. eine andere Waffe oder ein anderes gefährliches Werkzeug bei sich führt, um diese oder dieses bei der Tat zu verwenden,
3. durch eine Gewalttätigkeit einen anderen in die Gefahr des Todes oder einer schweren Gesundheitsschädigung bringt oder
4. plündert oder bedeutenden Schaden an fremden Sachen anrichtet.

Wenn heute zu Tage eine Armee in einen fremden Staat einzieht und dort die Privatpersonen belangt, ja dann ist uns das Allen klar.

Und wenn man sich dann so wie dies die Bundesregierung in weiterer Folge zum Teil getan hat hinstellt und diese beschlagnahmten Güter dann auch noch widerrechtlich veräussert, so hat auch das seinen Namen:  Hehlerei.

§ 164 StGB Hehlerei

Gesetzestext (Berücksichtigter Stand der Gesetzgebung: 2016-11-06)
(1) Wer den Täter einer mit Strafe bedrohten Handlung gegen fremdes Vermögen nach der Tat dabei unterstützt, eine Sache, die dieser durch sie erlangt hat, zu verheimlichen oder zu verwerten, ist mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen zu bestrafen.

(2) Ebenso ist zu bestrafen, wer eine solche Sache kauft, sonst an sich bringt oder einem Dritten verschafft.

(3) Wer eine Sache im Wert von mehr als 5 000 Euro verhehlt, ist mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren zu bestrafen.

(4) Wer eine Sache im Wert von mehr als 300 000 Euro verhehlt oder wer die Hehlerei gewerbsmäßig betreibt, ist mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren zu bestrafen. Ebenso ist der Hehler zu bestrafen, wenn die mit Strafe bedrohte Handlung, durch die die Sache erlangt worden ist, aus einem anderen Grund als wegen gewerbsmäßiger Begehung mit einer Freiheitsstrafe bedroht ist, die fünf Jahre erreicht oder übersteigt, und der Hehler die Umstände kennt, die diese Strafdrohung begründen.

(5) Wer eine Tat nach Abs. 1 oder Abs. 2 aus Not, aus Unbesonnenheit oder zur Befriedigung eines Gelüstes in Bezug auf eine Sache geringen Wertes begeht, ist mit Freiheitsstrafe bis zu einem Monat oder mit Geldstrafe bis zu 60 Tagessätzen zu bestrafen, sofern es sich bei der Vortat nicht um einen Diebstahl durch Einbruch oder mit Waffen nach § 129 Abs. 2, einen räuberischen Diebstahl nach § 131, einen schweren Eingriff in fremdes Jagd- oder Fischereirecht nach § 138 Z 2, einen Raub nach § 142, einen schweren Raub nach § 143, eine Erpressung nach § 144 oder eine schwere Erpressung nach § 145 handelt.

(6) Wer eine Tat nach Abs. 5 begeht, ist nur mit Ermächtigung des durch die Vortat Verletzten zu verfolgen.

(7) Wer eine Tat nach Abs. 5 begeht, ist nicht zu bestrafen, wenn die Vortat zum Nachteil seines Ehegatten, seines eingetragenen Partners, eines Verwandten in gerader Linie, seines Bruders oder seiner Schwester oder zum Nachteil eines anderen Angehörigen, sofern er mit diesem in Hausgemeinschaft lebt, begangen wurde.

Ganz ehrlich.

Übrigens: Für diejenigen, die festgestellt haben, dass es derzeit bereits um 5 Uhr dunkel wird, so Dunkel, wie es in Schönbrunn des Jahres 1918 am 11.11. wohl auch gewesen sein muss, den laden wir ein ein paar Kerzen mitzunehmen. DANKE!

Ich befürchte fast, dass dieses scheinbar kriminelle Verhalten einen der Hauptpunkte darstellt, warum die Republik mit Händen und Füssen darum kämpft, das die Wahrheit über die Geschichte nicht hoch kommt.

Man über die Zeit des Adels die grössten Lügen verbreitet, nur um sich, mit Verlaub, selbst zu schützen.

Leider!

Über Hans-Georg (von Webenau) Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen .)Herausgeber des Liberalen Boten
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