3.November 1918: Das Ende des ersten Weltkriegs

Wie weit doch die tatsächliche Geschichte Österreichs und die später von den Sozialisten vertretenen Behautungen auseinanderklaffen, liebe Freunde, merkt man, wenn man sich einmal bewusst macht, dass mit dem heutigen Tag die k & k Waffenstillstandskommission in Meran in Südtirol es schafft, den Frieden zwischen Italien und Österreich zu besiegeln,

erst aber am 10.11.1918 100.000 Deutschösterreicher vor dem Reichsratssaal, also dem heutigen Parlament aufmarschieren, bezeichnend das sie gerade diesen Ort gewählt haben, einen Ort der hätte die Verfassung nicht gegolten belanglos gewesen wäre

um dann am darauffolgenden Tag, dem 11.11.1918 nach Schönbrunn vorzurücken.

Die Urlaubsressident Kaiser Karls.

Wikipedia: Edler Viktor Weber von Webenau

Dort Kaiser Karl I., der seit 1916, seit seinem Amtsantritt nicht nur

.) das Kriegsrecht zurücknahm,
.) die Dezemberverfassung wieder installierte,
.) die Demokratie und das allgemeine Wahlrecht in Österreich wieder herstellte,
.) den Edlen Viktor Weber von Webenau den Auftrag zum Waffenstillstand gab,

dazu nötigt mit Bleistift, während seines Urlaubs, sonst hätte man ihn in der kaiserlichen Kanzlei am Ballhausplatz vorgefunden, wo er die gesamte Zeit des Krieges verweilte, zu unterzeichnen.

Einen Urlaub, den sich Karl I. anscheinend geglaubt hatte, redlich zu verdienen.

Immerhin hatte er seit seinem Amtsantritt fast sämtliche Probleme seines Vorgängers Kaiser Franz Josefs wieder begradigt.

Das überraschende Eingreifen der ungarischen Armee unter der Leitung des Generals Edler Viktor Weber von Webenau, der Vormarsch von der Isonzo zur Piavelinie, für die General Weber übrigens am 26.7.1922 den Maria Theresien Orden durch das Kapitel der k & k Armee verliehen  erhält, hatte innerhalb weniger Wochen die Italiener ebenfalls zum Frieden bewegt.

Wikipedia: Zwölfte Isonzoschlacht

Und so willigt man von italienischer Seite darauf ein, dass Südtirol bei Österreich verbleibt.

Als Gastgeschenk der Deutschösterreicher, der späteren Sozialisten, hat es ja dann 1919 in St. Germain doch noch die Seite gewechselt.

Offensichtlich um dort überhaupt ins Gespräch zu kommen. Denn: Die Wünsche der Deutschösterreicher Österreich Deutschösterreich zu nennen, sich an Deutschland anzuschliessen und sich in Rechtsnachfolge des Kaisertums zu befinden, werden ja durch die Bank abgelehnt.

Wikipedia: Deutschösterreich

Was man sich durch das Gastgeschenk erkauft hat? Wahrscheinlich das Besatzungsrecht.

Immerhin besagt das Bundesgesetzblatt vom 21.Oktober 1919 laut Wikipedia, dass sich die Republik Österreich in keiner Rechtsnachfolge des Kaisertums befindet:

Artikel 2 erwies sich bereits im Frühjahr 1919 als politisch irreal. Abweichend vom am 12. November 1918 gefassten Beschluss musste Deutschösterreich am 10. September 1919 im Vertrag von Saint-Germain dem von den Siegermächten geforderten Staatsnamen Republik Österreich und voller Souveränität gegenüber der deutschen Republik zustimmen, anders wäre kein Vertrag zustande gekommen. Diese Änderungen wurde von der Konstituierenden Nationalversammlung mit dem Gesetz über die Staatsform vom 21. Oktober 1919 beschlossen.[2] Im Gesetz wurde auch festgelegt, dass Deutschösterreich unter dem Namen „Republik Österreich“ kein Rechtsnachfolger des ehemaligen kaiserlichen Österreich ist.[3]

Bundesgesetzblatt zur Staatsform vom 21.Oktober 1919

Wir haben uns daher gerade im heurigen Jahr, in welchem Karl I. die Kaiserwürde antrat, dem Todesjahr Franz Josefs dazu entschlossen, nicht nur an den 3. November und die tapferen Ungarn zu erinnern, sondern auch die Zeitspanne die Zwischen dem Ende des 1. Weltkriegs und dem Putsch auf Kaiser Karl I. verging noch einmal mit den Österreichern/innen bewusst zu durchleben.

Um Karl I., den ich für einen der führenden Demokraten und der Humanisten der Geschichte halte, die Ehre zu erweisen.

Noch einmal das zu durchleben, was er damals erlebte.

Seit Ihr mit dabei?

Übrigens: Was ich mich am heutigen Tag auch frage ist, ob man eigentlich Etwas verschenken darf, was einem gar nicht gehört? Denn: Die Republik Österreich befindet sich ja in keiner Rechtsnachfolge des Kaisertums Österreich.

Über Hans-Georg (von Webenau) Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen .)Herausgeber des Liberalen Boten
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