CETA ist unterzeichnet

Ceta ist unterzeichnet und auch wenn es theoretisch noch die Möglichkeit gäbe, dass das Europaparlament den endgültigen Einzug des Neoliberalismus in Europa stoppt, so ist die Wahrscheinlichkeit angesichts dessen, dass man trotz des Vetos der Wallonen so lange Druck auf Belgien machte, bis diese sich in ihr Schicksal fügten, die Wahrscheinlichkeit, dass der Kampf des ÖGB für den Erhalt des Kollektivvertrags doch noch erfolgreich endet, eher gering.

Denn was man der Bevölkerung bisher bewusst nicht mitgeteilt hat, dass dieser Vertrag ausschliesslich auf die Interessen der Wirtschaft, nein primär der Industrie ausgerichtet ist und das Reinhold Mitterlehner von der ÖVP, übrigens so wie die NEOS, in keinster Weise auf das Volk oder dessen Kaufkraft sah, also er sich für CETA aussprach.

Man gezwungener Massen wohl die Löhne auch in Österreich wieder einmal  nach unten hin wird anpassen müssen, um letztendlich mit einem Land wie Kanada, welches eben keinen Kollektivvertrag kennt, wirtschaftlich mithalten zu können.

So wie Reinhold Mitterlehner vergisst aber auch der SPÖ Bundeskanzler Christian Kern darauf zu verweisen, was ihn eigentlich dazu bewegte, die ursprünglich von ihm von Seiten des ÖGBs durchaus vernommenen Warnungen von einer Minute auf die andere wieder zu vergessen, ja geradezu zu irgnorieren und seine Meinung dem Neoliberalismus der EU zu opfern?

Den Gehorsam gegenüber der EU anstatt der Vertretung gegenüber seines Volkes zu wählen.

Im Sinne eines Politikers also wieder einmal nicht politisch, also volksvertretend, sondern vielmehr obrigkeitshörig  zu agieren.

Ja selbst die Warnung von Experten, dass Kanada schon längst am working poor krankt und das Konzerne wie auch Magna, der Konzern von Franki Stronach nur so gross werden konnten, weil Kanada inzwischen eben ein Niedriglohnland ist, in den Wind zu schlagen.

Ja, letztlich also gegen die Wirtschaft Österreichs, welche noch dringender als Billiglöhne derzeit eigentlich eine Kaufkraftsteigerung des Volkes brauchen könnte, so Hannes Androsch, zu agieren.

Und so möchte ich diesen Artikel wieder einmal mit den Worten Schuschniggs „Gott schütze Österreich“ beenden und darauf verweisen:

Es war nicht nur der ÖGB der auf den Menschen sah. Nein, auch die Christlich Liberalen hatten mehrfach offen vor CETA gewarnt.

Darauf hingewiesen: Wir können uns diesen Freihandelsvertrag in der derzeitigen wirtschaftlichen Situation eigentlich nicht mehr leisten.

Warnungen, die man so wie zahlreiche andere, zum Beispiel die Warnung vor dem ESM, im Zeitalter des Neoliberalismus aber von Seiten der Regierung lieber ignoriert.

Leider!

Über Hans-Georg (von Webenau) Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen .)Herausgeber des Liberalen Boten
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Eine Antwort zu CETA ist unterzeichnet

  1. brd2go schreibt:

    Das war es dann wohl.
    Das Volk wurde von einigen Lobbyistenhzren und politischen Kriegsteibern geopfert.

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