Das demokratische Europa

Eigentlich bin ich immer wieder überrascht, Freunde, wenn ich erlebe, dass sich die diversesten Staaten, kaum wird es zum EU Thema letztendlich in ihren Entscheidungen nicht mehr sicher sind:

.) So erklärte uns zum Beispiel Bundeskanzler Kern von der SPÖ, dass er CETA ablehnen würde und hatte eine Woche später seine Meinung gründlich überdacht.

.) So erklärten uns die Griechen, dass sie lieber in Konkurs gehen würden als noch einmal ein Sparpaket auf sich zu nehmen und hatten sich dies auch wieder eine Woche später anders überlegt.

.) So entschloss sich die österreichische Bundesregierung dazu den Brenner zu schliessen und auch sie hatte sich dies eine Woche später anders überlegt.

.) So erklärten uns die Wallonen, dass Belgien nicht bereit wäre das Freihandelsabkommen mit Canada zu unterzeichnen und hatte sich dies eine Woche später ebenfalls anders überlegt.

.) Sowohl die Iren als auch die Ukraine hatten uns erklärt, dass sie nicht bereit wären, der EU beizutreten und auch dort erfolgte ein Sinnungswandel.

Und so geht es eigentlich permanent weiter. Seit der Unterzeichnung des Reformvertrags 2008. Seit der Gründung der EU.

Und ich, ich frage mich:

Haben wir seitdem nur Politiker/innen die eigentlich nicht wissen was sie wollen, oder aber leistet die EU und wenn ja, mit welchen Mitteln, Überzeugungsarbeit.

Und: Wenn sie das tut. Entspricht das dann eigentlich dem Reformvertrag?

Über Hans-Georg (von Webenau) Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen .)Herausgeber des Liberalen Boten
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