Waffenstillstand

Auch wenn ich trotz allem immer noch die Meinung vertrete, liebe Freunde, dass es nunmehr nach 100 Jahren langsam einmal Zeit würde, dass man die Entscheidung von St.Germain 1919 einmal respektiert, dass sich die Republik Österreich in keiner Rechtsnachfolge des Kaisertums Österreich befindet und seitdem das Kaisertum Österreich und die Republik Österreich zur gleichen Zeit in Österreich bestehen, man also mal versuchen sollte, dass beide Staaten verschmelzen, so möchte ich Bundeskanzler Christian Kern dennoch im Bezug auf die Meinung, dass Streiten keine Lösung ist, Recht geben.

Das Österreich sich in einer derzeit so schwierigen Situation befindet, ist nämlich meiner Meinung nach eine Folge davon, dass sich die Parteien in Österreich in keinster Weise mehr vertrauen.

Jede Partei eine jede andere Partei ausgrenzt, jeden Vorschlag einer anderen Partei sofortigst ablehnt und sich Österreich hierdurch einfach nicht weiterentwickelt.

Ja, dass eigentlich nur der Zusammenhalt, die Rückkehr zur Demokratie es möglich machen würde, Österreich wieder zu reparieren.

Es ist nicht so, dass ich über den Angriff auf die „österreichischen Reichsbürger“ in der Kronen Zeitung vor wenigen Tage besonders begeistert bin, vor allem da es ja gerade Bundeskanzler Kern hätte wissen können, dass die Grundidee hierzu ursprünglich von seinem ehemaligen Parteivorsitzenden Bruno Kreisky stammt.

Die Grundidee, die besagte, man solle doch die 1867er mit der 1920er Verfassung abgleichen. Kreisky nannte dies dänisches Modell.

Die deutschen Reichsbürger, Identitären oder Souveränen mit den „österreichischen Reichsbürgern“ in einem Atemzug nennt, obwohl doch die ansonst genannten Gruppierungen die Bundesverfassung von 1920 einfach ablehnen.

Aber wie sagte Bruno Kreisky: Lernen sie Geschichte.

Es sagte aber auch Jesus:

Joh 8,7
Als sie nun fortfuhren, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.

Und wenn man Österreich retten will, so geht dies nur, wenn sämtliche Politiker und Politikerinnen Österreichs sich wieder auf die Aufgabe als Politiker/in, also Volksvertreter rückbesinnen und wieder auf Österreich schauen.

Denn wie heisst es so schön:

Alleine kann ich nur verlieren, aber gemeinsam sind wir stark.

Oder?

Über Hans-Georg (von Webenau) Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen .)Herausgeber des Liberalen Boten
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