Medien bestimmen die Gesellschaft

Auch wenn ich es ungern sage, aber mit Einem möchte ich unserem Deutschland Botschafter Charli Wolf durchaus Recht geben:

Medien bestimmen die Gesellschaft.

Nicht eine Kleinpartei hat eine Chance bei einer Wahl wirklich erfolgreich zu werden, wenn es nicht gelingt, dass die Medien über sie schreiben und damit man das erreicht, muss man entweder eine extrem exponierte Position einnehmen oder aber über ausreichend Kleingeld verfügen, um sich Werbeartikel zu erstehen.

Fernsehsender sind für die Kleinparteien häufig überhaupt nur Gegenwind, weil die Fernsehsender selten sämtliche zu den Wahlen antretenden Parteien einladen, sondern immer nur diejenigen, die bereits in den Gremien vertreten sind.

Sprich: Tendenziell.

Dazu kommt, dass dann die meisten Printmedien die Notwendigkeit erachten Presseförderungen zu erhalten und das ist quasi unmöglich, wenn man objektiv berichtet.

Die Grossparteien die diesbezüglich die Zügel in der Hand halten erwarten nämlich, dass man in ihrem Sinn berichtet.

Ist ihnen schon einmal aufgefallen:

SPÖ ist immer gut. ÖVP nur manchmal erwähnt. Die FPÖ ist immer böse.

GRUEN wird offensichtlich hierbei als ein Ast der SPÖ gesehen.

Und genau diese politischen Tendenzen ziehen sich de facto durch sämtliche Medien.

Ausser dem Internet, dem man heute zu Tage vorwirft, dass es gerade von Kleinparteien als Kampfplatz genutzt werden würde. Ui, wären die radikal.

Dabei: Was bleibt ihnen übrig?

Das einzige Medien nämlich, dass den Kleinparteien verbleibt, das Internet, ist ja von Masseninformationen überflutet.

Sicher, eine jede Partei verfügt über eine eigene Homepage. Und das ist nützlich für das Alexa Ranking. Aber: Erst einmal muss man die Menschen auf die Parteiseite hinweisen. Und das geht wiederum nur dadurch, dass man in der Masse der Social Medias auffällt. Also wieder exponierte Position.

Was also dem Wähler übrig bleibt, sind dann die Informationen die sich durchgesetzt haben.

Kleinparteien haben immer exponierte Positionen.

Und die Grossparteien: Kennt man und hat diese inzwischen satt.

Manchmal hat man am Wahlsonntag von der einen oder anderen Kleinpartei also überhaupt noch nie Etwas gehört.

Eine objektive Wahl wird hierdurch eigentlich nicht möglich.

Und das führt dazu, dass die Wähler immer unsicherer werden.

Denn: Umso schlechter die alten Parteien ihre Arbeit machen, um so mehr bemühen sich neue.

Neue Parteien über die am Wahlsonntag der Grossteil der Menschen nichts sagen kann, ausser sie hätten sich weit genug exponiert.

Die Wahlen werden also manipuliert. Von aussen entschieden.

Letztlich übrigens nicht einmal direkt durch die Medien, wie häufig fälschlich behauptet wird, nein, durch diejenigen die die Medien manipulieren.

Und: Das sind immer die selben, die alten Grossparteien.

Leider!

Über Hans-Georg (von Webenau) Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen .)Herausgeber des Liberalen Boten
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