Österreichische „Reichsbürger“: Stellungnahme zu Georgensgmünd

Eigentlich ist es erstaunlich, Freunde, dass man, dann wenn es darum geht, dass ein linker Demonstrant mit einem Stein von einem Dach aus versucht Demonstranten zu töten, ja der Stein knapp neben einem Polizisten herunterkommt, der noch zur Seite springen konnte, so die österreichischen Medien, davon ausgeht, dass dieser Fall einen Einzeltäter betraf, in dem Moment aber, in welchem es nicht einen linken Demonstranten, sondern einen „Reichsbürger“ betrifft, man die gesamten monarchistischen Bewegung dafür mit verantwortlich macht.

Zugegeben: Da hat zweifelslos in Georgensgmünd Einer durchgedreht. Und das solche Fälle passieren kann wahrscheinlich in Wahrheit keine Bewegung wirklich verhindern. Eine Gruppe kann in ihre Mitglieder nicht hineinschaun und  Verrückte gibt es überall.

Und dennoch zeigt dieser Fall wieder einmal Eines deutlich auf:

Bei Strafhandlungen welche in der linken Szene verübt werden, spricht man von Einzeltätern. War es jemand aus einer rechten Gruppe, die Gruppe. Oder: Wenn es ähnliche Gruppen gibt, auch gleich die.

Nicht alle Menschen sind also in Deutschland oder auch in Österreich gleich.

Es wird im Sinne der politischen Gesinnung an Wertigkeit unterschieden.

Wobei ich bis heute nicht verstehe, warum man monarchistisch, also allumfassend, als rechts deklariert.Was rechts nicht ausgrenzt, ist auch schon rechts? Seltsam!

Trotz der Tatsache  das es Otto von Habsburg aus Gründen seines Widerstandes gegen den Einmarsch Hitlers in Österreich ab 1933 auf den Steckbrief des Dritten Reiches geschafft hat. 2 Habsburger in KZten sassen.

Graf Stauffenberg aus Gründen des tobenden Holocausts einen Anschlag auf Hitler verübte. Monarchisten, sogenannte „Reichsbürger“, zumindest in Österreich den Holocaust nicht leugnen, sondern darauf verweisen:

Es waren Adelige wie Habsburg, Schindler oder Stauffenberg die versuchten dagegen anzutreten.

Keine Frage: Das was da in Georgsgmünd passierte, tut den deutschen Reichsbürgern wahrscheinlich genauso leid, wie allen Anderen monarchistischen Gruppen. Die österreichischen sogenannten „Reichsbürger“ jedenfalls wollen sich davon distanzieren.

Es hat aber zweifelsfrei auch hier eine Einzelperson agiert. Und hatte mit Sicherheit nichts mit der Mitgliedschaft bei den Reichsbürgern zu tun.

Denn: Wenn ein Linker bei einer Demo einen Stein auf die Demonstranten schmeisst, einen Identitären lebensgefährlich verletzt, einen Polizisten knapp verfehlt, dann war dies mit Sicherheit auch nicht Alexander van der Bellen.

Oder?

Über Hans-Georg (von Webenau) Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen .)Herausgeber des Liberalen Boten
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