Sie sind verrückt!

„Sind Sie eigentlich verrückt?“ hat mich am gestrigen Tag allen Ernstes Einer im Facebook gefragt und dürfte über meine Antwort: „Ja. Ganz sicher!“ etwas überrascht gewesen sein.

Aber ganz ehrlich, Freunde. Muss man denn nicht ein wenig verrückt sein, wenn man in der heutigen Zeit, in der ein Wahlbetrug, eine Wahlanfechtung nach der anderen erfolgt, immer noch daran glaubt auf einem demokratischen Weg etwas verändern zu können.

Trotz der Warnung, dass es doch eigentlich viel zu viele Parteien gibt, eine weitere Partei gründet. Die Christlich Liberalen. Die klassisch-liberale Satire-Volkspartei.

Die dann eben die Nr. 159 erhält?

Während die Menschen einem wie selbstverständlich erklären, dass sie bisher „nicht eine einzige Partei fänden die sie wählen könnten“.

Heute noch an den Erhalt der christlichen Werte glaubt, während die Regierungsparteien die Kreuze aus den Schulklassen abmontieren und dem Nikolaus das kommen im Kindergarten verbieten. Ja, selbst die Bezeichnung Weihnachtsmarkt ablehnen?

Muss man nicht verrückt sein, wenn man sich trotz dessen, dass man sich mit solchen Fragen konfrontiert sieht, immer noch für den Menschen einsetzt? Sich mit Schmutz beschmeissen lässt? Und dennoch am Ball bleibt?

„Sie sind wahnsinnig!“ hat mich ein Anderer im Facebook angefahren, weil ich ihm allen Ernstes mitgeteilt hatte, dass das Arbeitsrecht eigentlich ein Menschenrecht ist und daher eine Vollbeschäftigung verlangt.

Und nein, ich möchte korrigieren: Ich bin nicht nur wahnsinnig. Ich bin der Wahnsinn in Person.

Sonst würde ich mich nach 5 Petitionen, bei welchen ich versuchte, das Volk in die Entscheidungsfindung der Politik mit einzubeziehen, 5 Petitionen die im Petitionsausschuss Wien zu 80 Prozent nicht im Sinne des Volkes entschieden wurden, nicht schon wieder über die nächste Petition hermachen.

Noch immer an die Direkte Demokratie glauben.

Und meine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen äussern auch immer wieder mit Begeisterung: „Herst, du bist ein Wahnsinn.“

Wenn sie erleben, wie ich persönlich, als Parteiobmann beim Flyerverteilen auf die Menschen zugehe, gute Gespräche führe und sie sehen, wieviele Flyer wir dennoch in kürzester Zeit unter die Leute bringen können.

Oder wenn es darum geht Unterstützung Erklärungen für die Wahlen zu sammeln.

Ich möchte meinen Kritikern daher vollkommen Recht geben:

Ja, ich bin verrückt, bin sicher nicht normal, also der Norm entsprechend und wahrscheinlich auch ein wenig wahnsinnig.

Hoffentlich genug, um in der heutigen Zeit gegen die undemokratischen Entwicklungen, das Volk ist ja laut Bundesregierung für die Direkte Demokratie zu blöd, bestehen zu können.

Wahnsinnig genug, oder sollten wir lieber sagen aussergewöhnlich, dass sich genügend Menschen hieran ein Beispiel nehmen. Einfach mitwirken.

Denn: Normal ist unsere Politik heute zu Tage sicher nicht.

Nein, da bedarf es einer gesunden Portion Wahnsinns.

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen - der klassisch-liberalen (Satire-) Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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