Menschenrechte sind für alle da

Eigentlich bin ich immer wieder verwundert, Freunde, wenn ich erlebe, dass man uns als rechtsaussen einstuft, wenn wir darauf hinweisen, dass wir uns für die Menschenrechte der Österreicher und Österreicherinnen an der Armutsgrenze, die also obdachlos oder obdachlosengefährdet sind, einsetzen, es aber vollkommen klar ist, dass man sich für Flüchtlinge die in Syrien ihre Heimat verloren haben, also auch obdachlos sind, einsetzen sollte. Dabei sagen die Menschenrechte nicht: „Alle Menschen sind gleich“?

Bin verwundert, wenn man sich bei uns beschwert, dass wir uns für die Menschenrechte der Christen einsetzen, dass Kreuze in den Schulklassen bleiben, oder der Nikolaus in den Kindergarten kommt, wir also unseren Glauben in der Öffentlichkeit leben dürfen, so wie dies die Menschenrechtscharta 1948 vorsieht, es aber als verwerflich empfindet, wenn sich Menschen der rechten Parteien dagegen verwehren, dass die Musliminnen Burka tragen, weil ja das Ausleben des Glaubens in aller Öffentlichkeit ein Menschenrecht verkörpert.

Bin verwundert, dass all das was rechts von der Mitte angesiedelt ist, sich für seine demokratische Meinung entschuldigen sollte, während man auf der linken Seite angeblich dafür kämpft, dass Österreich demokratischer, nein, unter Umständen sogar bindend Direkt Demokratisch wird. Wie es dies übrigens in der Zeit der Dezemberverfassung, also vor 1918, schon einmal war.

Es vollkommen klar ist, dass man sich für die Menschenrechte der Sozialisten und Deutschösterreicher einsetzen darf, wenn man dies aber für den ehemaligen Adel tut, dies als rechts bis rechtsextrem gewertet wird.

Man aber gleichzeitig hört, dass alle Menschen gleich sind. Allerdings eben nur so lange diese politisch eine linke Ideologie vertreten.

Und genau das verwundert mich, weil ich nun einmal Christ bin, für die Rechte der Österreicher/innen an der Armutsgrenze kämpfe und durch meinen Urgrossonkel den Edlen Viktor Weber von Webenau, der am 3.November 1918 den 1. Weltkrieg beendete der Gruppe des Adels angehöre und eigentlich nicht mehr erwarte, als das man das „Alle Menschen sind gleich“ auch für Menschen anwenden darf, die meine Anschauungen vertreten. Meine Herkunft teilen.

Denn: Menschenrechte sind doch für alle da. Oder?

Wobei ich mit Verlaub einmal freundlich anfragen will, wer nun eigentlich faschistoid denkt: Einer, der die Menschenrechte für einen jeden Menschen gelten lassen will, oder Einer, der einen grossen Teil der österreichischen Bevölkerung von Grund auf kathegorisch von den Menschenrechten ausschliesst?

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Christlich Liberalen - Österreichs rot-grüner Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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