Wer Hofer wählt, wählt den Reserve-Kaiser

„Ob uns denn wirklich keiner der Kandidaten der Präsidentenwahl gefallen könnte?“ hat mich am heutigen Tag ein Facebook Freund gefragt, der vor wenigen Tagen erlebte, dass wir uns gegen van der Bellen aussprachen.

Dann aber erlebte, dass wir zur „Wir wählen den Kaiser-Demo“ aufrufen. Sicher: Ein echter Kaiser wäre uns lieber. Ein Mann, der dem Adel eine Chance gibt. Aber:

Wahrscheinlich war er so wie zahlreiche meiner Freunde bisher auch schon überrascht, als ich meinte: „Wer Hofer wählt, der wählt den Reserve-Kaiser.“

Und das meine ich nicht in dem Sinn, dass ich die Meinung vertreten würde, dass Hofer für das Amt des Kaisers kanditiert. leider.

Nein. Vielmehr erscheint mir sein Amtsverständnis eher der Rolle des Reserve-Kaisers der 1920er Verfassung, eigentlich einer Wiederspiegelung des Kaisers aus der Dezemberverfassung von 1867, zu entsprechen.

Hofer sieht seine Aufgabe nicht nur rein im Ausland. So wie van der Bellen dies täte.

Sieht seine Aufgabe auch nicht nur darinnen nach innen hin zu repräsentieren. So wie dies Heinz Fischer getan hat.

Er möchte Österreich aktiv mitgestalten.

Macht sich Gedanken über Pensionisten und Behinderte. Kommt seinem aktiven Vorschlagsrecht nach und weisst gleichzeitig im Bereich der Ablehnung von TTIP auch im Vorfeld bereits Qualitäten im Bereich seines Veto Rechts auf.

Fordert die EU dazu auf, dass sie vom Menschen zu gestalten wäre.

Überlegt sich wie es mit Bundesheer und Polizei weitergehen könnte und zeigt:

Er hat Kreisky Ernst genommen. Lernen Sie aus der Geschichte.

Er weiss, warum es das Amt des Bundespräsidenten überhaupt gibt.

Nämlich weil die Christlich Sozialen nach 1918 nicht auf das Amt des Kaisers, auf das 6 Augenprinzip, verzichten wollten.

Die bindende Direkte Demokratie, die für Norbert Hofer ebenfalls Grundbedingung ist, für bindend erachtet.

Und hält gleichzeitig als Ritter des St. Georgsordens, den Tugenden des Ordens die Treue.

Hat daher, so wurde es in den letzten Tagen im Profil dargestellt, auch gute Kontakte zum Hause Habsburg/Lothringen.

Und das meinen wir, wenn wir sagen:

Wer Hofer wählt, wählt den Reserve-Kaiser.

Denn: Erstmalig seit 1918 sehen wir wieder einen Bundespräsidentschaftskandidaten der das Amt des Bundespräsidenten im vollen Umfang ausfüllen möchte.

Und genau das ist es, was es uns einfach macht:

Ja, wir wünschen uns einen Bundespräsidenten im Sinne der Dezemberverfassung von 1867. Wünschen uns einen man mit Vorbildfunktion. Einen Anführer im Namen Jesu.

Apg 24,5
Wir haben erkannt, dass dieser Mann schädlich ist und dass er Aufruhr erregt unter allen Juden auf dem ganzen Erdkreis und dass er ein Anführer der Sekte der Nazarener ist.

In der Rechtsnachfolge des Kaisers.

Sie nicht?

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Über Hans-Georg (von Webenau) Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen - der klassisch-liberalen (Satire-) Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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Eine Antwort zu Wer Hofer wählt, wählt den Reserve-Kaiser

  1. Sabine Bätz schreibt:

    Norbert Hofer wäre ein Präsident für Österreich mit Vorbildfunktion – und – ja, mit der Einstellung zu seinem Land, die sich die Kandidaten derartiger Positionen in anderen Ländern zu eigen machen sollten. Wer zu ihm passen würde ist Sebastian Kurz – dessen Ansichten und sein Auftreten dienen ebenso dem Wohle Österreichs. Natürlich teile auch ich nicht alle seine Vorstellungen – jedoch sind sie (im Vergleich mit anderen Verantwortungsträgern anderer Länder in gleicher Position) überwiegend anerkennenswert. Diese beiden Bürger für Österreich und schon würde die Politik der Österreicher als Beispiel für eine gelungene Länderführung dienen – im Sinne eines gesunden Patriotismus.

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