Alahu Akbar: Langsam wird man nachdenklich

Ganz ehrlich, Freunde. Langsam werde ich nachdenklich.Wie den Meisten unter Euch bekannt ist, vertrete ich ja die Auffassung, dass man bei richtiger Lesart die Schriften des Judentums, die von uns Christen und die des Islams durchaus in Einklang bringen könnte.

Habe ja auch auf die Gemeinsamkeiten dieser Religionen in meinen Büchern „Freispruch für Arius – Wie Juden, Christen und der Islam im Frieden leben könnten“, „Die Bergpredigt – Auf Dich kommt es an“ und „Wir Ur-Christen – Islam oder kein Islam, dass ist die Frage“ hingewiesen.

„Es werde Licht – Humanistisch Fernsehen“ von Okto als Antwort auf die Frage „Wie ich zu den Vergewaltigungen stehe“ geantwortet:

„Solange keine Vergewaltigungen sondern nur Belästigungen passieren, glaube ich daran: Man will die Frauen nur erschrecken.“

Nun, heute würde ich anders antworten. Das hat sich offensichtlich inzwischen überholt.

Habe die Meinung vertreten, man solle das allgemeine Arbeitsrecht und freie Niederlassungsrecht für die Zuwanderer her geben, allgemein Menschen aber erst nach 3 Jahren Arbeit oder Schulausbildung in Österreich ins Sozialsystem aufnehmen.

Die Flüchtlingshilfe durch Selbsterhaltungsmöglichkeiten ersetzen und die Grenzen kontrollieren. Was mir den Ruf einbrachte wir wären Rechtsextreme. Aufgebracht von einem Internet-Fachmann, bei welchem ich mich immer wieder frage, wie er die heutigen Ereignisse betrachtet?

Und habe mich immer wieder dafür ausgesprochen, dass in Österreich, in einem Land in dem im 22. Bezirk die UNO City steht, wohl auch zu Fussen der UNO City die Menschenrechtscharta der Vereinten Nationen aus dem Jahr 1948 gelten sollte.

Und trotzdem. Langsam werde ich nachdenklich:

Da bin ich doch am Mittwoch um 9 Uhr früh auf meinem Weg zum Keplerplatz, dort habe ich die nächste U1 Station, ich wohne Ecke Gudrunstrasse-Columbusgasse im 10. Wiener Gemeindebezirk und überquere gerade die Gudrunstrasse als ein weisser Kastenwagen mit hohem Tempo und laut huppend auf mich zurast.

Und ich mir denke:

„Ist denn in Wien nicht Hupverbot. Und ausserdem: Wie wäre es mit Bremsen“.

Hätte dem Ereignis vielleicht überhaupt keine Bedeutung zugemessen, wenn mich nicht meine Frau am Freitag der Vorwoche gefragt hätte:

„Sag mal, weisst Du warum wir eine Sargwerbung im Postkasten gehabt haben?“

Ich sie zwar beruhige. Mir aber auch denke: „Komisch. Ich bin 49. Und sicher kein Grufti.“

Innerlich etwas unruhig bin, weil ich mich frage:

Hat das irgendetwas damit zu tun, dass ich seit gut 3 Monaten Müll auf meiner Terasse, seit 2 Wochen auch auf der Stiege zu meiner Wohnung und im Postkasten vorfinde?

Mir ursprünglich schon beim Müll auf der Terasse dachte:

Eigentlich vertrete ich die Auffassung, dass Müll nicht auf die Strasse gehört. Aber: Wenn unser südländischer Nachbar schon unbedingt meint, seinen Müll auf die Strasse entsorgen zu müssen, nun, dann soll er wenigstens besser zielen.

Also hat dieser Kastenwagen für mich schon langsam eine ganz andere Bedeutung.

Noch dazu, als ich wenig später lese, dass es genau in der selben Gasse einige Meter weiter oben um 11 Uhr dann zum Stop eines Attentäters gekommen ist.

Ein Attentäter, der versuchte Menschen zu überfahren.

Und daher frage ich mich seither:

Was eigentlich könnte ich tun, wenn die islamistischen Terroristen gar keine Lust hätten mit uns Christen friedlich zu leben?

Den Wunsch des Zusammenlebens als Provokation empfänden?

Was, wenn sie sich über meine Petitionen „Das Kreuz muss bleiben“ oder „Stoppt das Nikolausverbot“, Petitionen also, bei denen ich für die Christen die Menschenrechte einforderte, geärgert hätten?

Die Ereignisse eigentlich gar nicht so zufällig wären?

Was wohl: Am Besten mich auf Gott verlassen.

Denn:

Wie versichert man mir. Alahu Akbar. Gott ist gross.

Stimmt: Sicher aber nicht nur für islamistische Terroristen.

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Über Hans-Georg (von Webenau) Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen - der klassisch-liberalen (Satire-) Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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