Verwaltungsreform: Wer soll das bezahlen?

Eigentlich habe ich mich ja unheimlich darüber gefreut, als ich am gestrigen Tag erfuhr, dass nunmehr zum 12. Mal wieder eine Einstellung wegen des Vorwurfs des Rechtsextremismus, diesmal gegen Gregor Ulrich die Christlich Liberalen erreichte. Man also, so wie wir selbst auch, immer noch die Ansicht vertritt, dass Christlich Liberale einfach nicht rechtsextrem sind. Nicht sein können.

Wie auch: Wir sind bekanntlicherweise Monarchisten und stehen daher so wie Otto von Habsburg von 1933 bis 1938 ganz genau auf der anderen Seite.

Deshalb wurde ja auch die Christlich Liberale – Die klassisch-liberale Satire-Volkspartei vorgestern ohne viel Diskussion einfach zugelassen. Da besteht einfach keine Gefahr.

Würde mich also darüber freuen, dass uns die Einstellungen erreichen, weil es mich ja jedes Mal in meiner Ansicht bestätigt, dass alle unsere Mitwirkenden unverdächtig sind, wäre da nicht ein einziges kleines Manko:

Um Gottes Willen! Was soll das den Steuerzahler wieder alles kosten.

Ich meine der vor dem Tiroler Landesgericht angestrebte Prozess gegen Wolfgang Reinthaler, der sich dort dann auf den Humanismus berief, der also auch ergebnislos eingestellt wurde und die immer wieder erwähnten angestrebten Prozesse, Ermittlungsverfahren, die grossteils noch nicht einmal den Status eines Prozesses erreichten.

Also: Niemals vor einem Gericht landeten.

Daher auch nicht zu einem Freispruch führten. Da sie ja gar nicht erst angeklagt wurden.

In unserem Fall bisher wie gesagt bereits 12 Versuche.

12 Versuche, die einen Staatsanwalt beschäftigten, dann zur LVT, einmal sogar zur BVT, wanderten, dort neuerlich überprüft, wieder als nicht zutreffend erachtet wurden und zu einem Richter gingen.

Damit: Dieser das Ermittlungsverfahren einstellen kann.

Ohne das es hierbei jemals zu einer Tagsatzung kommt.

Das Verfahren also als nichtzutreffend einstellt und dieses dennoch dem Steuerzahler/der Steuerzahlerin Kosten verursacht.

Und dann, dann höre ich, dass man die erhöhte Familienbeihilfe, welche bisher die Eltern von Behinderten bis zum 27.Lebensjahr bekamen auf das 19.Lebensjahr in Wien gesenkt hat, nur weil die Gemeinde Wien inzwischen über zu viel Schulden verfügt.

Die Verschuldung zu hoch geworden ist. Man also handeln muss.

Und ich denke mir:

Wäre es sich vielleicht ausgegangen menschlicher zu agieren, die Familienbeihilfe weiter zu bezahlen, wenn man sich nicht in die permanente Beschäftigung von Beamten, zugegeben sicherlich nicht nur in diesem Bereich, verlaufen hätte?

Die Politiker/innen einmal einschritten und die Meinung vertreten würden:

Beamtentätigkeit nur dann, wenn sie aussichtsreich erscheint!

Oder:

So wie es die Christlich Liberalen mit ihrer nächsten Petition fordern werden:

Leistungsgerechte Bezahlung für Politiker/innen

erfolgt.

Politiker/innen also die die Gemeinde kostensparend verwalten selbst einfach mehr erhielten. Während diejenigen, die das Geld mit der Schauffel aus dem Fenster werfen, eben mit kleinerem Salär nach Hause gingen?

Was meinen Sie?

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen - der klassisch-liberalen (Satire-) Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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Eine Antwort zu Verwaltungsreform: Wer soll das bezahlen?

  1. Sabine Bätz schreibt:

    Das wäre eine gerechte Option um Staatsangestellte daran zu erinnern, dass sie sorgsam mit den Geldern der Bürger umzugehen haben – wer erarbeitet denn das Geld, das so großzügig aus dem Fenster geworfen werden kann? Die Bürger des betreffenden Landes! Und wer leidet darunter, wenn dadurch wieder Einsparungen zur Diskussion stehen? Ebenfalls diejenigen, die das Geld erarbeitet haben! Warum sparen die Regierungen nicht dort wo es angebracht ist? Bei dieser unsäglichen Immigranten-Invasion? Schon könnten sie die Zahlungsdauer für Eltern mit Kindern die für ihren Lebensunterhalt nicht oder nur eingeschränkt aufkommen können, ERHÖHEN!

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