Ex-Bundespräsident Heinz Fischer hat Recht

Eigentlich hätte ich früher, am 26.4.2008 z.B., damals als ich mit RettÖ und 5000 Menschen unter seinem Fenster stand und er sich nicht einmal die Zeit nahm auf den Balkon zu kommen, um uns anzuhören, nicht gedacht, dass ich das je sagen würde.

Nicht gedacht, dass ich ihm in Bezug auf Demokratie jemals Recht geben würde.

Auch nicht, als er gute 300.000 Unterschriften, das überparteilich GRUENE EU-Austrittsvolksbegehren von Rauscher und Schramm, einfach ignorierte.

Gemeinsam mit der Regierung meinte: Das Volk ist zu blöd.

Aber: Heinz Fischer hat Recht.

„Man sollte Demokratie und Wahlen nicht mit Satire begegnen.“ lese ich da gestern im Teletext des ORF und „Man sollte sich über die Bundespräsidentenwahlen nicht lustig machen.“

Und ich denke mir: „Würde den Christlich Liberalen doch nie im Traum einfallen. Ich meine, die Demokratie, weder die bindende Direkte Demokratie noch das 6 Augen Prinzip zu belächeln. Schon gar nicht Wahlen leichtfertig zu nehmen. Nein, für deren Korrektheit kämpfen wir.“

Wir sammeln nur, wenn man den Behinderten die seit 1917 zugesicherten Behindertenarbeitsplätze in den Trafiken damit unmöglich machen will, dass man sie dort mit Schockbildern erschreckt, mit denen sie sich den ganzen Tag, jeden Tag 8 Stunden und das 6 Tage in der Woche beschäftigen sollen, eben im Sinne der Direkten Demokratie, leider ja seit 1918 nicht mehr bindend, als Petition, unter dem Titel „Mehr Hühner für Wien“, den Wunsch des Volkes, diese Arbeitsplätze durch Hühnerfarmen in den Wiener Parkanlagen zu ersetzen.

Oder: Stehen auf dem Standpunkt, wenn man nunmehr bereits ein 3. Mal die Bundespräsidentenwahl nicht erfolgreich abhalten hat können und dann das 4.Mal so anlegt, dass sich die Wähler ändern, Änderung der Wählerevidenz, so dass sich hiernach dann die ursprünglichen Kandidaten wie Irmgard Griss, Rudolf Hundsdorfer, Andreas Kohl. Richard Lugner oder gar Robert Marschall beschweren könnten, ja diese dann die Wahl anfechten würden, nun:

Dann wählen wir doch besser den Kaiser.

Übrigens am 11.11.2016 vor dem leeren Haus am Ballhausplatz (Volksgarrennische). Nun, ja. Der Bundeskanzler Kern (SPÖ) und der Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) sieht es.

Das ist genau der Tag und die Zeit zu welcher die Deutschösterreicher, die Sozialisten des Jahres 1918 nach Schönbrunn eindrangen.

Und ich traue mich wetten: Es war dunkel.

Und auch das ist demokratisch. Denn: Wir WÄHLEN den Kaiser. Oder besser gesagt: Fordern die Wahl eines Kaisers. Selbstverständlich im Sinne der 1867 Dezemberverfassung (Veto- und Vorschlagsrecht, 6 Augenprinzip, bindende Direkte Demokratie). 

Und so machen wir uns mit Sicherheit in keinster Weise über die Demokratie, die Regierung an sich oder die Wahlen lustig.

Zugegeben: Vielleicht über die derzeit handelnden Personen.

Aber Mal ganz ehrlich gefragt:

Tun das nicht die Medien der gesamten Welt?

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen - der klassisch-liberalen (Satire-) Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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