Eine Frage an Alexander van der Bellen

Ganz ehrlich, Freunde. Auch wenn ich eigentlich die Ansicht vertrete, dass ich die Bundespräsidentenwahlen für inzwischen nur noch lächerlich einstufe, wie würde ich im Rahmen unserer Petition „Mehr Hühner für Wien“ sagen, da gackern ja die Hendeln, möchte ich mich doch noch einmal intensiver mit den Kandidaten auseinander setzen. Denn: Die können für das Chaos wahrscheinlich nur wenig bis nichts dafür.

Nun, bei Norbert Hofer wundert es mich, dass er als Ritter des St. Georgsordens dem deutschen Volks- und Kulturgut im Programm der FPÖ zugestimmt hat.

Obwohl er eigentlich wissen müsste: Der ursprüngliche Lehensgeber des Lehens Ostarrichi an die Babenberger waren die Bayern.

Und das sind streng genommen, auch wenn man es heute als ein deutsches Bundesland betrachtet, keine Deutschen. Es ist ein Freistaat. Daher auch CSU und CDU. Eine CSU, die es Otto von Habsburg möglich machte in das Europa Parlament zu kommen.

Andererseits aber habe ich auch keine so grossen Probleme mit Goethe oder Schiller, Beethoven oder Bach, dass ich sagen würde, ich müsste die deutsche Kultur wirklich ablehnen. Nein, aus Deutschland kamen grosse Denker. Man hat nur irgendwann damit aufgehört.

Anders sieht dies mit Alexander van der Bellen aus.

Der ganz offensichtlich dafür antritt, einen europäischen Zentralstaat zu bilden. Ja, von Juncker bereits eine Gratulation erhalten hatte, bei der Bildung eines solchen Zentralstaates eine wichtige Rolle zu übernehmen.

Nämlich: Österreich aufzulösen.

Wenn sich nämlich so ein Zentralstaat bilden würde, so kann es letztendlich wohl nur einen Bundespräsidenten geben. Und da ist eher anzuzweifeln, dass dies der österreichische wäre.

Also tritt Alexander van der Bellen wohl mit dem Verständnis an, sich selbst wegzurationalisieren. Hält das Amt des österreichischen Bundespräsidenten wohl für überflüssig.

Und genau da stellt sich für mich eine Frage:

Wenn sich letztendlich selbst Alexander van der Bellen für überflüssig erachtet, hat er sich überhaupt eine Strategie überlegt, wie er das Amt des Bundespräsidenten anlegen würde?

Und: Wenn sich Alexander van der Bellen für überflüssig erachtet, warum sollte es das österreichische Volk dann eigentlich nicht genauso tun?

Warum sollten wir ihn also wählen?

Und: Was, ich meine welche Funktion, würden wir eigentlich wählen?

Was möchte er in dieser Position arbeiten?

Ich meine ausser der Verhinderung demokratisch legitimisierter und gewählter Parteien und der Auflösung Österreichs in einem Zentralstaat?

Was meinen Sie?

Über Hans-Georg (von Webenau) Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen - der klassisch-liberalen (Satire-) Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
Dieser Beitrag wurde unter Begrüssung veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Eine Frage an Alexander van der Bellen

  1. 1koenigstiger schreibt:

    Ich würde van der Bellen gerne fragen, ob er überhaupt weiß, wie der Staat hieß, der seinen Eltern 1941 Asyl und Schutz vor den sowjetischen Panzern und der roten Armee gewährte??? Er schreibt in seiner HP so blauäugig: meine Eltern flüchteten 1941 vor den Sowjets nach Österreich ..

Kommentare sind geschlossen.