Die Geschichte der Österreichischen Monarchie

Auch wenn man den österreichischen Kaisern vor 1804 alles üble nachsagt, immer wieder darauf verweist, dass doch die österreichische Monarchie gegen den Menschen vorgegangen wäre und das sie im 1. Weltkrieg Senfgas eingesetzt hätte, so muss man bei genauerer Überprüfung feststellen:

Die Österreichische Monarchie begann erst mit dem Jahr 1804. Erst zu diesem Zeitpunkt wird aus einem Herzogtum, einem seit dem Jahr 1732, seit Maria Theresias Hochzeit mit Stefan I. von Preussen,  Teil des Römischen Reichs deutscher Nation, vor 1152 war es ja bayrisch, wieder ein eigener Staat. Das Kaisertum Österreich.

Und Senfgas? Ja, das wurde im ersten Weltkrieg eingesetzt. Nicht aber von den Österreichern. Es waren die Franzosen, sprich: Die Etentene, und die Deutschen. Österreich war ja seit 1804 wieder selbstständig.

Wikipedia: Chemische Waffen

Daher muss man, wenn man ehrlich ist, auch darauf verweisen, das den Absolutismus für welchen wir „die österreichischen Kaiser“ immer wieder kritisieren, nur einen einzigen österreichischen Kaiser, nämlich Franz Josef betraf.

Ansonsten aber die Zeit seit 1804, also seit dem entstehen des Kaisertums Österreichs, der Demokratisierung und Humanisierung diente.

Das man als man 1918 Karl I. von Seiten der Sozialisten unsanft zum Rücktritt aufforderte, mit der Dezemberverfassung des Franz Freiherr von Pillersdorf über eine Verfassung verfügte, die nicht nur das 6 Augenprinzip zwischen Kaiser, der hatte zu diesem Zeitpunkt Vorschlags- und Vetorecht, Oberhaus und Abgeordnetenhaus im Einstimmigkeitsprinzip, bei Uneinstimmigkeit kam es zu einer Volksabstimmung, betraf, sondern auch die Armut im Verhältnis zu der heutigen extrem gering gewesen ist.

Die Steuerbelastung bei einem Einheitssteuersatz von 10 Prozent lag.

Das Versammlungs- und Vereinsrecht bestand.

Sprich: Man liess ganz einfach das Volk mitregieren.

Das es seit seinem Amtsantritt am 27.11.1916 im Interesse Karl I. lag, dass Österreich eine Republik nach Schlegel verkörperte. Er selbst den Reichsrat einberief und die Ministerien neu bestückte.

Sich für den Frieden einsetzte. Dem Edlen Viktor Weber von Webenau die Leitung der Waffenstillstandskommission in Italien übergab und das Ende des 1. Weltkriegs forderte.

Und das er trotz der Panik, die in diesem Moment bestanden haben muss, sich bei der Unterzeichnung der Verzichtserklärung am 11.11.1918 ganz klar auf die Dezemberverfassung berief.

Da haben wir heute zu Tage schon ganz andere Gefahren.

Die Gefahr zum Beispiel, dass unsere Regierung durch die Entmachtung des Bundesrates und die Nichtbesetzung des Amtes des Bundespräsidenten das 6 Augenprinzip gefährdet.

Das die Regierung erklärter Weise das Volk für eine Direkte Demokratie für zu blöd erachtet.

Oder: Den immerwiederkehrenden Wunsch Österreich auflösen zu wollen.

Finden Sie nicht?

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Christlich Liberalen - Österreichs rot-grüner Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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