Das Pillersdorfkreuz

Ganz ehrlich, Freunde. Ich bin immer wieder überrascht, wenn Menschen das Kreuz der Chistlich Liberalen sehen und dann mit den sonderbarsten Vermutungen kommen, um was für ein Kreuz es sich eigentlich handeln könnte.

„Wusste ich es doch,“ meinte heute jemand, „dass ihr Nazis seid. Das ist doch das Reichskriegskreuz“.

Und ich erschrecke. Erschrecke, weil ich mir denke: Wieso Nazis?

Und als ich wenig später im Computer schaue, ob es tatsächlich in der österreichischen Geschichte vielleicht noch einmal später ein gleichaussendes Kreuz gegeben hat, sehe ich ein Kreuz, dass eher dem Deutschritterkreuz ähnelt.

Ein schwarzes Kreuz, selbstverständlich ohne Wappen des Kaisertums Österreich.

Nein, ich bin und bleibe sicher. Es handelt sich um das Pillersdorf Kreuz des Jahres 1848. Das Kreuz der Wiener Revolution, Der Wiener Humanisten von 1848.

Ein rotes Tatzenkreuz mit einem Quadrat in der Mitte, auch wenn es als Wappen gestaltet ist. Erstaunlich, wo man den Templer Ritterorden alles findet.

Der einzigen Revolution übrigens, die nur geistig und nicht mit Waffengewalt oder Blutvergiessen stattfand. Weil es das Ziel der Pillersdorf Bewegung, der Christlich Liberalen war, mit dem Kaiser gemeinsam zu regieren. Nicht ihn zu vertreiben.

Der ursprünglichen Volkspartei.

So das ich wieder einmal überrascht bin, dass es in GRUENEN Bereichen Menschen gibt, die gleichgültig, welches Symbol sie auch immer sehen an die Nazi Zeit denken.

Seltsam. Findet Ihr nicht?

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen - der klassisch-liberalen (Satire-) Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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Eine Antwort zu Das Pillersdorfkreuz

  1. Sabine Bätz schreibt:

    Es ist nicht seltsam, sondern es ist zu erwarten, da sich der „Grüne Bereich“ wahrscheinlich noch niemals mit „Geschichte“ befasst hat, geschweige denn Wissen darüber vorweisen kann.

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