Die klassische Volkspartei

„Warum wir uns eigentlich Volkspartei nennen würden,“ hat mich heute Einer gefragt, „wenn unser Schwerpunkt nicht auf der Industrie, oder zumindest der Wirtschaft liegen würde?“

Ganz ehrlich: Ich musste lachen.

Musste lachen, als ich mir das Programm der NEOS ansah, der  „besseren Volkspartei“ und letztendlich wieder nur ein Wirtschaftsprogramm vorfand.

Eine Volkspartei, das sagt schon der Name sollte eine Partei des Volkes sein. Sonst könnte man sie ja auch Wirtschaftspartei nennen.

Die Herkunft der Bezeichnung Volkspartei stammt übrigens aus der Zeit der Wr. Revolution, in der das erste Mal in der Geschichte mit den Christlich Liberalen eine Volkspartei zu dem Zweck antrat, dass der Kaiser mit dem Volk gemeinsam regieren sollte.

Die Geburtsstunde des allgemeinen Wahlrechts, des 6 Augen Prinzips (Kaiser, Oberhaus und Abgeordnetenhaus) und der bindenden Direkten Demokratie.

Wenn heute zu Tage also Vertreter der Volkspartei die Frage stellen, warum sich eine Partei, die Wiederherstellung dieses fordert, Volkspartei nennt, ja anzweifelt, dass man auch heute wieder darauf schauen muss, dass die Regierung mit dem Volk regiert, ja die Frage stellt, wie man eine Partei die keine reine Wirtschaftspartei ist Volkspartei nennen kann, dann wird erst klar, wie sehr die heutigen Volksparteien in Österreich ihren Ursprung vergessen haben. Ihre eigene Geschichte verleugnen.

Und dann wird klar, warum das Volk heute nicht mehr an den Gedanken der Volksparteien glaubt.

Weil die Volksparteien heute, entschuldigen Sie meine Anschauung, ganz einfach keine Volksparteien mehr sind.

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen - der klassisch-liberalen (Satire-) Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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Eine Antwort zu Die klassische Volkspartei

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