Antworten der Christlich Liberalen erzielen Verwunderung

Was wir eigentlich gegen Deutsche hätten?“

hat mich am gestrigen Tag ein Deutscher in einem Wirtshaus gefragt und war offensichtlich überrascht, als ich ihm ganz ehrlich antwortete:

„Gar nichts. Ich bin selbst als Auslandsösterreicher in Frankfurt/Main geboren“.

Für mich ist es allerdings ein grosser Unterschied ob ich mit Deutschen verkehre, so wie mit unserem Charli Wolf, der in Essen lebt, ja, sogar eine Niederlassung der Christlich Liberalen in Deutschland betreibt, oder aber so wie es unserer österreichische Bundesregierung seit 1919 immer wieder versucht:

Österreich an Deutschland anschliessen will.

Denn das Eine ist die Begegnung von Menschen zweier Staaten, die sogar in einem gemeinsamen Europa leben können, also Völkerverständigung, dass Andere aber ein vergehen gegen meinen eigenen Staat, den ich offensichtlich so wenig schätze, dass ich ihn auflösen möchte.

Oder:

Warum wir eigentlich Werbeflyer für Deutschkurse Menschen in die Hand drücken würden, die bereits perfektes Deutsch sprechen?

Das hat mich ein Anderer gefragt.

Auch er war offensichtlich überrascht als ich ihm ehrlich eingestand: „Das tun wir, weil leider die Menschen, welche die Kurse bräuchten, die Flyer noch nicht lesen können. Wir können uns also nur auf diejenigen verlassen, die die Flyer lesen können um es denen zu erzählen, welche die Kurse bräuchten.“

Sicherlich: Man könnte die Flyer mehrsprachig gestalten. Aber: Bei 6000 bis 8000 Sprachen auf der Welt?

In Wahrheit denke ich mir immer, dann wenn ich mehrsprachige Aufschriften bei Behörden sehe, warum man eigentlich all die Menschen, die andere Sprachen sprechen benachteiligt? Wo da der Gleichheitsgrundsatz bleibt?

Die grösste Verwunderung erzielen wir momentan aber damit, wenn uns die Menschen fragen

Warum wir einen monarchistischen Ansatz gewählt hätten?

Und ich darauf erwidere:

„Wie hatte Kreisky gesagt? Lernt aus der Geschichte?“ Dann meistens weiter: „In Österreich existieren bis heute zwei Staaten. Die Republik Österreich und das Kaisertum Österreich, die es nach 100 Jahren lernen sollten miteinander zu leben. Die beide ihre Vorzüge haben. Von welchen man beiden lernen kann. Und: In einer Demokratie gehören auch beide Seiten vertreten.“

Erfreulich übrigens, dass uns die Menschen überhaupt fragen.

Denn: Nur wenn man uns fragt, können wir unsere Standpunkte erklären.

Erklären was wir uns denken. Die Politik ein wenig mit einem weiteren Gedankengut anreichern.

Ja, irgendwie, wir selber sein.

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Christlich Liberalen - Österreichs rot-grüner Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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