9/11: Leben, ich, tot

Ganz ehrlich, Freunde. Es ist wirklich ein erhebendes Gefühl, wenn man merkt:

Man hat so viele Freunde weltweit, über Facebook, Twitter, LinkIn, Yahoo das man die Glückwünsche an einem Tag gar nicht beantworten kann.

Was mich auch am heutigen Tag, am 9/11 dazu verpflichtet, weitere Glückwünsche zu beantworten.

Und: Sollte ich jemanden hierbei vergessen haben, so möchte ich mich hierfür vielmals entschuldigen. Es waren einfach zu viele.

Der heutige Tag, der Tag nach meinem Geburtstag, der stimmt mich immer ein wenig nachdenklich.

Zeigt mir, wie nahe das Leben und der Tod doch manchmal liegen können.

Denn wenn ich am heutigen Tage den Teletext der einzelnen Fernsehstationen durchsehe, so stosse ich primär auf die Erinnerungsfeier an 9/11. Den Anschlag auf die Tween Towers vor 15 Jahren.

Und weil ich gerade am gestrigen Tag Geburtstag gehabt habe, so stimmt mich dieses Ereignis von damals natürlich besonders nachdenklich.

Frage ich mich, wie viele Menschen eigentlich im Tween Tower gearbeitet hatten, die so wie ich am 9/10 oder gar am 9/11 Geburtstag gehabt haben? Wieviele Menschen den Geburtstag ihrer Kinder an diesem Tag feiern wollten? Oder bereits den Geburtstag ihrer Liebsten oder der Kinder planten?

Und beginne mich, da ja wieder einmal Filme auftauchen, die von einer gezielten Sprengung sprechen zu fragen: Was passierte damals eigentlich  wirklich?

War es ein islamistischer Terroranschlag? War es eine amerikanische Aktion? Ein sogenanntes False-Flag? Eine Sprengung?

Und wenn es dies war, damals gab es ja sogar eine extra Untersuchungskommission,

Wikipedia: 9/11 – Kommission

wieso tauchen dann gerade in der heutigen Zeit immer wieder Bilder von Georg W. Bush auf?

Ich werde den heutigen Tag wohl damit verbringen, weitere Geburtstagsglückwünsche zu beantworten. Denn: Mir, mir bleibt die Zeit noch.

Und mir dabei denken:

Ich hatte Glück. Ich war weder damals in Washington, war nicht bei den Tween Towers, auch nicht in Paris oder Brüssel mit dabei. Zähle daher nicht zu den Opfern.

Gott hat mir viel Zeit gelassen.

Und mich dennoch durch das direkte Aufeinanderfolgen meines Geburtstags und des 9/11 immer wieder daran erinnert, wie schnell das Leben doch zu Ende gehen kann.

Mir aber auch gesagt:

Du, das Leben endet mit dem Tod nicht. Es geht weiter.

Und das ist es, für das ich die Atheisten bedaure. Das so ein Ereignis für sie einfach das Ende bedeutet.

Und denke mir: Der Mensch hat eine zweite Chance verdient. Findet Ihr nicht?

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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2 Antworten zu 9/11: Leben, ich, tot

  1. Helga Tollgreve schreibt:

    Nachtraeglich wünsche auch ich Ihnen alles Gute zu Ihrem Geburtstag ,wir wissen ja immer nicht ,wie viele wir noch haben in dieser aufggeregten Zeit,nicht?
    Aber gut finde ich ,dass wir an all diesen technischen Möglichkeiten noch teilhaben dürfen-
    In diesem Sinne ,seien Ihnen noch viele ,viele Jahre gegönnt!

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