NICHT VERGESSEN! Kaiserdemo, 11.11.2016, 18 Uhr, Ballhausplatz (Volksgartennische)

„Wen ich denn nun eigentlich bei dieser Bundespräsidentenwahl wählen würde?“ hat mich eine alte Bekannte, die letzte Schirmmacherin von Wien, Herta Esch, am gestrigen Tag gefragt und ich habe darauf gemeint: „Den Kaiser.“

Ich stehe nämlich vor dem Problem, dass ich zwar van der Bellen für einen hochintellengenten Mann halte, hinter dem ein grosser Teil der Freimaurerei steht, ich aber damit, dass er nur dazu antritt Österreich an Deutschland anzuschliessen, nein, einen Zentralstaat Europa unter deutscher Führung zu gründen, nicht einverstanden bin.

Und bei Norbert Hofer, bin ich zwar begeistert davon, dass ein Ritter des St. Georgsordens zur Wahl antritt, der noch dazu die bindende Direkte Demokratie bevorzugt, ja sich im Grossen und Ganzen an die Dezemberverfassung von 1867 halten möchte, man aber schon jetzt Österreichs Ruf im Ausland durch einen Freispruch des SPÖ-Obmanns von Tirol, der Norbert Hofer einen „Nazi“ genannt hatte, also einen der Österreich an Deutschland anschliessen möchte, ramponiert.

Und sollte man den Medien glauben, dass Norbert Hofer für das derzeitige FPÖ Parteiprogramm mit verantwortlich ist, in dem sich die FPÖ zu einer DEUTSCHEN Volks- und Kulturgemeinschaft bekennt, so muss man sich wirklich fragen:

Warum ein Mann des St. Georgsordens dies nicht deutlich besser weiss?

Dem doch bewusst sein müsste, dass Österreich ursprünglich ein Lehen des bis heute bestehenden Freistaats Bayern und nicht des deutschen Reiches gewesen ist.

Österreicher/innen also gar keine Deutschen sind.

Es also für mich vollkommen unnachvollziehbar ist, was Österreich mit einem nach Deutschland ausgerichteten Bundespräsidenten soll.

Ist aber eh wurscht.

Denn glaubt man den Experten, so befinden wir uns am 11.11.2016 entweder gerade in der zweiten Runde der Wahlaufhebung vor dem Verfassungsgerichtshof, oder aber bereits in den Vorbereitungen der 2. Stichwahlwiederholung. (Siehe Wahlkarten)

Weil es ja offensichtlich in der „Republik Österreich“ nicht möglich ist, legale Wahlen zum angeblich höchsten Amt im Staate, dem Bundespräsident, abzuhalten.

Vielleicht kann man also meine Antwort diesbezüglich durchaus verstehen:

Wen sollen wir wählen? Den Kaiser!

Wann: Freitag, 11.11.2016, 18 Uhr
Wo: Ballhausplatz Volksgartennische

Seid Ihr mit dabei?

DIE DEMO IST ÜBRIGENS BEREITS POLIZEILICH ANGEMELDET UND GENEHMIGT

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Über Hans-Georg (von Webenau) Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen - der klassisch-liberalen (Satire-) Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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2 Antworten zu NICHT VERGESSEN! Kaiserdemo, 11.11.2016, 18 Uhr, Ballhausplatz (Volksgartennische)

  1. Helga Tollgreve schreibt:

    Es geht mich zwar nicht viel an,da ich im Moment deutsch bin,mein Teil Deutschlands (Schleswig-Holstein)gehörte auch schon eine Weile zu Daenemark , bis 1864 dem von den Preussen und Österreichern ein Ende gemacht wurde.Ist es für den Durchschnittsbürger nicht egal an wen er seine Abgaben abführt?Er muss nur ohne Drangsal seinem Lebenserwerb nachgehen können.Das haben früher die Ritter unter einem König oder Kaiser besorgt und manchmal sehr peinvoll für das arbeitende Volk- und heute sollte es , das vom Volk gewaehlte Parlament ebenfalls so machen.Nur leider klappt das nicht immer so ,weil zur Gestaltung einer funktionierenden Volkswirtschaft mit würdigem Dasein der Menschen verschiedene Meinungen der Parlamentarier die Verwirklichung schwierig machen.Unsere Aufgabe ist nun ,die richtigen Leute zu waehlen oder uns selbst an der Verwirklichung zu beteiligen ,und das braucht Zeit und Courage.ich sage :
    Wir schaffen das! Aber Könige und Kaiser mit ihrer Willkür-Herrschaft wünsche ich mir nie zurück,denn vor Gott sind alle Menschen gleich und einem debilen Inzucht-Herrscher willfaehrig zu sein würde mir sehr zuwider sein.
    Kaempfe müssen wir für ein freies ,demokratisches und christliches Europa und letztendlich für so eine Welt.

    • An wenn mag vielleicht sogar wirklich gleichgültig sein. Wieviel allerdings nicht. So gab es in der Dezemberverfassung von 1867 einen Verfassung mässig zugesicherten Einheitssteuersatz von 10 Prozent. Heute machen diejenigen, welche die Steuern verlangen, was sie gerade wollen, weil der Steuersatz nicht in der Verfassung festgeschrieben steht. Nun, das ist der Unterschied.

      Und was die Willkür betrifft: Seit 1867 hatte der Kaiser nur noch Vorschlags- und Vetorecht und alle Entscheidungen mussten bindend in einem 6 Augen Prinzip von Kaiser, Oberhaus und Abgeordnetenhaus gefällt werden.Das Volk aber hatte ein Recht auf eine bindende Direkte Demokratie. Es kann also von Willkür überhaupt keine Rede sein.

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