Monarchie oder Patriotismus: Der Unterschied in der „Flüchtlingsfrage“?

Ganz ehrlich, Freunde, es ist gar nicht so einfach. Ich meine die Monarchisten und sogenannten Patrioten auseinander zu halten. Gar nicht so einfach zu akzeptieren, dass selbst das eigene Team aus Gründen der laufenden Vergewaltigungen, der Zuwanderungszahlen, der steigenden Arbeitslosigkeit, der steigenden Armut ihre Hoffnung verliert und in weiterer Folge Sprüche wie Nitsche ausstösst:

Gott ist tot!

Ganz langsam also vom monarchistischen Ansatz in den sogenannten Patriotismus rutscht, der so habe ich dies die letzten Tage klar erklärt, heute zu Tage mit dem Patriotismus eines Egon Erwin Kisch nur noch schwierig zu vereinbaren ist.

Ja wissend, dass zwar Gott sicher nicht tot ist, die Menschen heute in der Gesellschaft aber nicht mehr auf Gott, nicht mehr auf das „Liebe Gott den Herrn, der Alles gemacht hat und Deinen Nächsten, auch Deine Feinde wie Dich selbst“, die goldene Regel, bauen, sondern meist die Meinung vertreten:

Du kannst Du auf Dich selber schauen.

Davon ausgehen, dass sollte man mit Hilfe der Gemeinnützigen Industrie, sie wissen schon, der Auswertung der kommerziell geschützten Patente durch staatlich beauftragte gemeinnützige Vereine, eine Vollbeschäftigung sichern, man den Zuwanderern ebenfalls Arbeit geben müsste. Daher gegen die Gemeinnützige Industrie sind.

Und dabei vergessen, dass ja die Menschenrechtscharta aus dem Jahr 1948 genau das besagt. Einem jeden Menschen das Recht auf Arbeit zusichert.

Artikel 23 (Recht auf Arbeit, gleichen Lohn)
1. Jeder hat das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf gerechte und befriedigende Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz vor Arbeitslosigkeit.
2. Jeder, ohne Unterschied, hat das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit.
3. Jeder, der arbeitet, hat das Recht auf gerechte und befriedigende Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert, gegebenenfalls ergänzt durch andere soziale Schutzmaßnahmen.
4. Jeder hat das Recht, zum Schutz seiner Interessen Gewerkschaften zu bilden und solchen beizutreten.

Angst hat, die entstehende Arbeit zu teilen, weil ja derzeit die SPÖ-ÖVP Regierung ganz einfach keine Arbeit schafft.

Behauptet, dass es nicht das Ziel eines Staates sein könne, noch dazu eines Staates, in dem die UNO City steht, die Menschenrechte also einen Hauptsitz haben, Arbeit zu schaffen, sondern vielmehr die Behauptung aufstellt:

Arbeitsplätze schaffen? Geht uns nichts an.

Und vielleicht ist gerade hier der grosse Unterschied zwischen dem monarchistischen Ansatz und dem heute gezeigten politischen Modell. Ja, selbst dem der Patrioten.

Sowohl Regierung als auch die Patrioten vertreten nämlich die Auffassung, dass ein jedes Land ein Staatsvolk hat und es gerade diesem in dem Land besser gehen sollte, als allen die in dieses Land zuwandern. Österreich zuerst! Vergessend, dass im Laufe der Geschichte die meisten Menschen von Irgendwo zugewandert sind.

Der monarchistische Ansatz ist hier ganz anders. Hier ist es die Aufgabe des Adels, dass das Land funktioniert. Sich um alle Menschen, die in dem Land leben wollen zu kümmern. Früher einmal sagte man Untertanen, seit 1848 selbstverständlich Mitbürger.

Menschen eben, um die man sich zu kümmern hat. Menschen, die man dazu einläd, sich um die Entwicklung des Landes, fast so wie bei einer Firma, mit zu kümmern.

Und daher kämen Monarchisten niemals auf die Idee, Menschen aus ihrem Land zu verweisen, sondern überlassen im klassisch-liberalen Sinn den Menschen selbst ihre Entwicklungsmöglichkeiten. Akzeptieren, wenn einer die Entscheidung trifft:

Ich möchte Österreich mit aufbauen.

Wenn Menschen Arbeit finden, man ihnen Arbeit schaffen kann, nun, warum eigentlich nicht?

Und wenn nicht: Dann ist es so wie früher. Dann müssen sie weiterziehen. Dorthin wo man sie wirklich braucht.

Ein altes Modell, welches allerdings bis heute nichts an Gültigkeit verloren hat.

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Christlich Liberalen - Österreichs rot-grüner Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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