Ich wollt ich wär ein Huhn (… GEWERKSCHAFT der BLOGGER)

Ob sich der Hahn, der zweimal krähte, als Petrus Jesus dreimal verleugnete eigentlich bewusst war, liebe Freunde, wie wichtig er doch für die Geschichte des Christentums werden würde? Und wie bekannt er doch durch seine Schreie in genau dem richtigen Moment werden könnte? Was sich gerade in diesem Moment tat?

 

Wie wohl die Heilsgeschichte weiter gegegangen wäre, wenn er nicht geschrien hätte?

Heute jedenfalls ist er in der Bibel in allen vier Evangelien verankert und genau genommen: Gleichgültig welchen Christen man auch immer fragt:

Den Hahn, der die Wahrheit sagte, die Lüge Petrus aufdeckte, diesem aber gerade durch dieses Krähen den Mut gab, dann zum Fels in der Brandung zu werden, in weiterer Folge zu Jesus zu stehen, den kennt ein Jeder/eiue Jede.

Lk 22,34
Er aber sprach: Petrus, ich sage dir: Der Hahn wird heute nicht krähen, ehe du dreimal geleugnet hast, dass du mich kennst.

Joh 18,27
Da leugnete Petrus abermals, und alsbald krähte der Hahn.

Mt 26,74
Da fing er an, sich zu verfluchen und zu schwören: Ich kenne den Menschen nicht. Und alsbald krähte der Hahn.

Mk 14,72
Und alsbald krähte der Hahn zum zweiten Mal. Da gedachte Petrus an das Wort, das Jesus zu ihm gesagt hatte: Ehe der Hahn zweimal kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und er fing an zu weinen.

Ganz ehrlich, Leute. In meiner Jugend da war ich in einer christlichen Gemeinschaft in Mödling, in einem Jugendkreis und jede(r) sollte sich eine Figur aus der Bibel aussuchen und erklären.

Der eine wollte Petrus sein, der Andere Paulus. Wieder ein Anderer König Salomo. Oder aber König David. Ein ganz Kecker nahm sogar Jesus. Aber niemand wollte Judas oder Hiob. Ist doch klar.

Alle waren lieber die angeblich wichtigen, die positiven Personen der Heiligen Schrift.

Und ich:

Nun ich wäre am Liebsten der Hahn gewesen.

Denn ich habe mich gefragt: Gebe es heute überhaupt noch Christen, wenn der Hahn nicht gekräht hätte? Der hat nicht für Jesus gekämpft hätte? Petrus also nicht wach gerüttelt worden wäre?

Verstehen Sie jetzt, warum wir keine DeutschÖsterreicher sind?

So wie wir dies heute zu Tage mit den CHRISTLICH LIBERALEN und vor Allem der GEWERKSCHAFT DER BLOGGER auch versuchen. Die Politik, nein, nicht nur die, die Menschen, die gesamte Gesellschaft wach zu rütteln. Zu rufen: Alleine kann ich nur verlieren, aber gemeinsam sind wir stark.

Christlich-orientiert aber, weil man mich am gestrigen Tag im Facebook gefragt hat, ob man bei den Christlich Liberalen römisch-katholisch sein muss, nicht zwingend kirchlich.

Es ist zwar auch kein Nachteil zu einer Kirche zu gehören, aber nicht unbedingt erforderlich.

Ich selbst frage mich nämlich immer, zu welcher Kirche eigentlich Jesus gehörte und bin dennoch überzeugter Christ.

Was man allerdings bei den Christlich Liberalen und daher auch bei der GEWERKSCHAFT DER BLOGGER mitbringen sollte?

Den Mut laut zu krähen, wenn einem Etwas ungerecht oder unwahr erscheint.

Laut dafür zu schreien, dass die ärmere Bevölkerung nicht vergessen wird. 

Den Schnabel für die Menschenrechte zu öffnen.

Und: Keine Angst vor dem Suppentopf der Welt zu haben.

Der uns heute zu Tage am Liebsten begrübe.

Mutig die Wahrheit zu bekennen.

Denn: In der Wahrheit, da liegt die Würze.

Wir sind bereit für Euch zu kämpfen.

Vergesst nicht: PEITL oder PETEL heisst auf bulgarisch Hahn.

Über Hans-Georg (von Webenau) Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen .)Herausgeber des Liberalen Boten
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