Umbruch in der Medienlandschaft

Irgendwie war ich am gestrigen Tag ganz schön verärgert, liebe Freunde, als mir ein ansonsten wirklich lieber Freund, die Warnung zukommen liess, dass die Blogger, sollte man aus Gründen der hohen Flüchtlingszahlen das Kriegsrecht ausrufen, noch schärfer verfolgt würden. Mit höheren Strafen rechnen müssten als bisher. Die Menschenrechte noch weiter ignoriert würden.

Artikel 19 (Meinungs- und Informationsfreiheit)
Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.

Darauf verwies, dass es ja Obama in den USA schon einmal vorgezeigt hätte. Das Kriegsrecht ausgerufen hätte? Oder: Ausrufen würde?

Ja damit die Möglichkeiten hätte die Blogger einzuschränken.

Schärfere Verfolgung, zusätzlich zu den Massnahmen, wie sie uns Eva Glawischnigg schon die ganze Zeit anbietet. Die ja die „Hassposter“ kräftiger verfolgen lassen will. Ohne allerdings dabei zu erklären, was eigentlich ein „Hassposter“ ist.

Hassposting: Nutzer muss Eva Glawischnig 5.300 Euro überweisen – derstandard.at/2000029157733/Hassposting-Nutzer-muss-Eva-Glawischnig-5-300-Euro-ueberweisen

Sich die Online Journalisten also jedes Mal fragen:

Ist mein Artikel heute ein „Hassposting“ oder aber eine normale Sachkritik.

Hat unser Verlag nun korrekte Unterlagen zugespielt bekommen, oder ist es ein Fake. Denn: Wenn man sich hierbei irrt, ja dann muss man ein hohes Bussgeld bestreiten. Selbst wenn man nachweisen kann, selbst nicht Urheber des Fakes zu sein. Anders als bei Print Medien.

Bei einer Print Zeitung wäre ihnen das nicht passiert.

Etwas das mich wirklich verärgert.

Denn: Immerhin betreibt der Ordo Templis Laborate, die Templer, ja nicht nur die Christlich Liberalen, die klassisch-liberale Satirepartei, sondern auch die „GEWERKSCHAFT DER BLOGGER“.

Vereinsregisterauszug der GEWERKSCHAFT DER BLOGGER

Was eigentlich ist ein Blogger?

Nun wir befinden uns in einer Zeit des grossen Umbruchs.

Während nämlich die normalen Mainstream Medien, warum die eigentlich als normal bezeichnet werden und die Blogger als abnormal ist mir auch schleierhaft, weil ja bei den Print Medien heute zu Tage häufig nur noch wenig Journalisten agieren, die Artikel meist von der APA stammen, also einer zentralen Presseagentur, welche hierdurch zur Mediengleichschaltung beiträgt, nun ja, während also die Print Organe langsam wegbrechen, unlängst die Salzburger Nachrichten, jetzt am 2.September Österreichs einzige Wirtschaftszeitung, das Wirtschaftsblatt, erfreuen sich Online Organe wie die Unzensuriert.at, aber auch der Liberale Bote, bester Gesundheit.

Nein, verzeichnen sogar Rekord Wachstum. Es ist eben Zeit des Umbruchs. Und das ist es, das den Widerstand der Print Organe anregt.

Diese versuchen die „Blogger“, ein liebloses Wort für Online Zeitungsherausgeber, mit Klagen einzudecken. Zu verleumden. Oder, da sie ja über Jahrzehnte das Sprachrohr der Politik gewesen sind, die Politik gegen die „Blogger“ zu beeinflussen.

Der Vorteil von Online Medien

Dabei ist es logisch, dass die Online Medien die Nase im Kampf vorne haben. Ist es logisch, weil die Produktion von Online Medien nur einen Bruchteil dessen kostet, was die Kosten für die Erstellung von Print Medien ausmacht. Diese hierbei noch umweltschonender sind. Für Online Medien keine Bäume sterben.

Online Medien zusätzlich jederzeit und überall wo es Internet gibt rund um die Uhr, 24 Stunden am Tag, erhältlich sind. Das alte Problem der Logistik also wegfällt.

Und die Journalisten, dass haben wir vom Liberalen Boten nunmehr ein halbes Jahr lang bewiesen, verteilt auf der ganzen Welt sitzen können. Das alte Problem mit den Auslandskorrespondenten, wie gelangt der Artikel zum Verlag, ebenfalls inzwischen Geschichte ist.

Während ich also aus Haskovo in Bulgarien berichtete, kamen die Berichte Gregor Ulrichs und Elisabeth Doderers aus Wien (Österreich) und die von Charli Wolf aus Essen (Deutschland).

Bleibt daher die Frage der Finanzierung von Online Medien.

Anzeigenverkauf und Crawding

Genau genommen nämlich gibt es bei einem Online Verlag, genauso wie bei einem Print Medium, sämtliche in der Medienbranche üblichen Funktionen und Berufe.

Einmal abgesehen vom Herausgeber, dem Hauptverantwortlichen, der mit dem Chefredakteur und den Fach-Redakteuren gemeinsam festlegt, was in seiner Online Zeitung erscheint und was nicht, die Online Zeitungen sind haargenauso wie die Print Organe fachlich oder auch politisch definiert, gibt es auch hier Journalisten, welche die Artikel schreiben.

Gibt es die Drucker, bzw. sind es in diesem Fall keine Drucker, sondern EDV Fachleute, Setzer, welche die Zeitungen produzieren und gibt es die Anzeigenaquisation, also die Werbeabteilung.

Die Abteilung die darauf schaut, dass die Menschen, welche bei der Zeitung arbeiten, hiervon auch leben können.

De fakto reicht es also aus und das haben zahlreiche Print Medien in den letzten Jahren bewiesen, die Drucker einfach durch EDV Setzer zu ersetzen und schon ist ein Print Medium auf Online Zeitung umgestellt.

Wird dadurch kostengünstiger, umweltschonender, flächendeckender und informativer. Und verteilt seine Botschaft ab diesem Moment in die gesamte Welt. Kann also auch von einer Urlaubsadresse aus gelesen werden.

Kampf der Betriebe

Bleibt als einziges Negativum:

Das die heutigen Print Medien Herausgeber  häufig noch aus der alten Zeit stammen.Zu Zeiten mit ihrer Arbeit begannen, als EDV, ja vor Allem das Internet noch nicht „in“ waren.

Daher ganz einfach die Herausgabe von Print Medien gewöhnt sind. Sich umstellen müssten.

Und das führt dazu, dass derzeit die Print Medien vor den Online Medien eben einen Heidenrespekt haben. Nein, sich mit Händen und Füssen gegen die „Blogger“ wehren.

Verständlich, denn: Wer will nicht gerne seine mühsam aufgebaute Arbeit erhalten?

Und ganz ehrlich: Zugegeben, dass das auch notwendig erscheint.

Weil sich die Aussage „Die ältere Bevölkerung wird sich nicht mehr an das Internet gewöhnen können“ ganz offensichtlich nicht bewahrheitet.

Das zeigt das Zeitungssterben in der Print Landschaft.

Die Zukunft, gehört also zweifelsfrei den „Bloggern“.

Auch wenn man derzeit noch mit politisch gesteuerten Inseraten, politischen Massnahmen und dem Mittel des „schlechten“ Rufs dagegen ankämpft.

Leider.

Über Hans-Georg (von Webenau) Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen - der klassisch-liberalen (Satire-) Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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