Wir Bürger/innen gehören dem Staat (Satirische Betrachtung)

Zugegeben. diese Meldung Ist schon alt. Damals, im Jahr 2013. war es noch der 31.Juli. Heute: Der 21.August.

Das war schon immer so! Meinen Sie? Nein, erst seit 1918.

Glauben Sie nicht?
Na, dann lassen Sie es mich beweisen. Also:

Heute am 21.August ist der Tax Freedom Day. So wie im Vorjahr. Nur: Das heuer ein Schaltjahr ist.

Der Tag also, der 234te Tag des Jahr, von welchem an man für sich selber arbeiten darf.

Also haben wir 64 Prozent des Jahres und das Jahr für Jahr, unseres ganzen Lebens, mehr als die Hälfte unseres Lebens, kostenlos nur für das Finanzamt, die Steuern, gearbeitet.

Sind also nicht auf uns selber, sondern auf den Staatserhalt programmiert.

Gearbeitet, damit sich

.) Rettungsdienste, die sich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden finanzieren,
.) Feuerwehren, für die das selbe gilt,
.) Krankenhäuser, die heute von ihren Privatpatienten leben,
.) Schulen, die von Studiengebühren und Schulgeldern finanziert werden und
.) der Strassenerhalt, gebaut wird ja heute grossteils sowieso nicht mehr, Gelder die grossteils aus den Vignetten und Mautgebühren stammen

finanzieren lassen.

Gebühren also, die in den Steuergebühr gar nicht erst berücksichtigt werden. Die wir privat bezahlen.

Aus der Zeit nach dem 21.August.

Tun wir doch gerne. Oder?

Wer in ein Krankenhaus als Privatpatient kommt, der wird bevorzugt behandelt.

Gebühren auf welche wir in der Zeit vom 1.Jänner bis 21.August einfach Jahr für Jahr Vorgriff nehmen.

So das uns von den 134 Tagen die uns gehören, eben auch wiederum nur ein Teil bleibt.

Für mich erstaunlich dabei ist allerdings, dass sich all diese Kosten vor 1918, damals als der Tax Freedom Day noch der 6. Februar war, man einen einheitlichen Steuersatz von 10 Prozent bezahlte, man also 90 Prozent der Zeit für sich selber arbeitete, ebenfalls ausgegangen sind.

Ja, all die obgenannten Institutionen ganz genauso exisitierten.

Damals, als man noch 329 Tage des Jahres sein eigener Herr war.

Und sich auch niemand beklagte.

Niemand aufstand, so wie unser Herr Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) und seine Stellvertreterin Vasilakou (GRUENE)  uns schon wieder beteuerten:

Wir müssen die Wiener Gemeindegebühren erhöhen.

Erhöhen, damit die Ärzte nicht streiken.

Seltsam. Finden Sie nicht?

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Über Hans-Georg (von Webenau) Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen - der klassisch-liberalen (Satire-) Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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