Von Kirche und Gewerkschaften

Ein wirklich gutes Gespräch, liebe Freunde, hatte ich am gestrigen ersten Arbeitstag zurück hier in Wien, als mich ein Sympathisant der Christlich Liberalen darauf hinwies, dass eigentlich nur die Kirche und die Gewerkschaften in der österreichischen Politik wirklich Etwas mitzureden hätten.

Ich ihn darauf hinweisen konnte, dass meiner Meinung nach die Monarchie weder der Kirche, die Adeligen waren zu einer jeden Zeit sehr christlich eingestellt, noch den Gewerkschaften wiederspricht.

Eine Gewerkschaft aber nicht unbedingt sozialistisch sein müsste.

Denn: Der Ursprung der Gewerkschaften liegt in den Kirchen.

In den christlichen Glaubensgemeinschaften, die forderten, dass der Mensch zumindest am Sonntag frei zu haben hätte um in die Kirchen gehen zu können und sich um sich um die Familie zu kümmern.

Liegt dort, wo die Kirchen forderten, dass alle Menschen gleich zu behandeln wären.

Und das ist nicht unbedingt sozialistisch. Das kann auch Liberal sein.

Dann zum Beispiel wenn Gewerkschaften für das Arbeitsrecht von Menschen kämpfen, oder aber für die Vollbeschäftigung.

Erstaunlich eigentlich, dass es zur Zeit als der Adel noch agierte, niemals Arbeitslose gab, während die Arbeitslosen, seitdem der Adel nicht mehr mitzureden hat, immer mehr werden.

Finden Sie nicht?

Und das finden die Sozialisten, wie immer man sie nennen mag, SPÖ, GRUENE oder Kommunisten dann sozial.

Und kämpfen dafür, dass sich Menschen nicht mehr selbst zu erhalten brauchen.

Also letztlich ihre Selbstständigkeit verlieren.

Ganz ehrlich, Freunde, das finde ich eigentlich überhaupt nicht sozial.

Finde es nicht gut, dass Menschen, die sich nicht selbst erhalten können, die auf Versorgungsposten sitzen, nur weil sie Parteibücher haben oder aber überhaupt keiner Arbeit nachgehen von denen erhalten werden sollen, die hierfür härtest schufften?

Die dafür, dass sie arbeiten auch noch hohe Steuern zahlen sollen?

In meinen Augen asozial. Oder?

Die Einstellung ist jedenfalls die Grundlage für unsere neue Petition:

Mehr Hühner für Wien

In der wir fordern, dass die Behindertenarbeitsplätze die in den Trafiken entfernt wurden, indem man mit immer neuerlichen Rauchverboten den Behinderten die Arbeit erschwert letztendlich durch Hühnerfarmen in den Wiener Parkanlagen ersetzt werden.

Denn ein jeder Mensch hat eine Chance verdient, sich selbst zu erhalten. Und Hühner, die sagen die Wahrheit.

Lukas 22, 60
Petrus aber sprach: Mensch, ich weiss nicht, was Du redest. Und alsbald, als er noch redete, krähte der Hahn.

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen - der klassisch-liberalen (Satire-) Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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