Rückkehr nach Wien

„Ob der Peitl wirklich nach Wien zurück kommt“, habe ich noch knapp vor der Abreise im Facebook gelesen und „Eigentlich würde er ja momentan in Bulgarien viel wichtiger gebraucht. 4 Millionen Türken stehen in Ankara bereit für einen Krieg mit Europa.“

 

Mir dabei gedacht: Sicher, nirgendwo anders erscheint meine Anwesenheit momentan notwendiger.

War aber froh, dass die Menschen Gott sei Dank inzwischen erkannt zu haben scheinen, dass Politik auch durchaus Friedensarbeit sein kann.

Auch wenn ich mich fragte: Wo sehen die Menschen den Agressor Erdogan?

Soll es mich tatsächlich wundern, das Erdogan nach einem Putsch Versuch zeigt, dass er noch fest im Sattel sitzt. Über genügend Menschen in der Türkei verfügt die ihn unterstützen. Sich von den Amerikanern trennt, die ihn wegputschen wollten.

Während er bei einem Treffen mit Putin den Russen zusichert, dem gemeinsamen Freund Bulgarien nichts zu leide zu tun?

Wundert es sie wirklich, dass wir nach Wien zurück müssen, wenn sich Österreich anstatt auf die Seite von Russland, China und der Türkei zu stellen, was wirtschaftlich das österreichische Überleben sichern könnte, lieber auf die Seite von den USA stellt, die Österreich ausser Problemen überhaupt nichts zu bieten haben?

Nur weil der „grosse Bruder“, die Deutschen, dieses auch tut?

Christlich Liberale: Grundlagen

Was mich wundert? Das sich zwar Bundeskanzler Kern von der SPÖ gegen die Türken wendet, diese aber lieber auf Jörg Haider und den Bundespräsidentschaftskandidaten Norbert Hofer von der FPÖ zurückschlagen.

So als wäre man von türkischer Seite nicht in der Lage zwischen SPÖ und FPÖ zu unterscheiden.

Während sich die Kurden und die Türken für ihren Streit lieber den österreichischen Boden ausgesucht zu haben scheinen.

Die Rückkehr nach Österreich war also tatsächlich chaotisch.

Nicht nur das wir 4 Tage warten mussten, bis unser Minibus mitnahm, ich in Österreich angekommen Chello und Telekabel trotz regelmässiger Zahlungen gecancelt vorfand, weil die Firma UPC im Stiegenhaus einfach das falsche Kabel durchgeschnitten hatte.

Und es daher gar nicht so einfach ist, über die Zustände in Europa, der Minibus musste bei der Rückreise 6 Mal den Kofferraum bei Grenzkontrollen öffnen, was nun wirklich nicht mehr an eine EU erinnert, zu berichten.

Ich also wieder einmal in einem Internetkaffee Platz genommen habe.

So muss unsere Friedensarbeit erst einmal hier fortgesetzt werden, denn:

Wie um Alles in der Welt soll ein Osteuropäisches Kerneuropa unter der Leitung Österreichs Leitung entstehen, wenn sich Österreich gegen den Osten wendet?

Österreich also in Wahrheit anstatt zur Neutralität zur politischen Aufregung beiträgt?

Wie hatte ich gesagt:

Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken.

Oder?

Advertisements

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
Dieser Beitrag wurde unter Begrüssung veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.