Patriotismus: Oh Du mein Österreich

„Ihr habt doch gesagt, ihr wäret patriotisch“, hat mich gestern jemand ganz erstaunt im Facebook gefragt, und dann weiter: „Dabei kümmert ihr Euch um Länder wie Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Kroatien, Serbien, Südtirol, Bayern, Rumänien und Bulgarien gleich mit. Seid ihr also Europäer?“

Die Presse: Tschechische Gemeinde will die Monarchie zurück

Einmal abgesehen davon, dass wir natürlich auch Europäer sind:

Ja und nein. Ja, weil Österreich bis 1918 einen Grossteil Europas umfasste und in all diesen Ländern heute noch Menschen leben, die deutlich lieber noch bei Österreich wären, als bei den neu gebildeten Staaten.

Sich andere wünschen würden, es entstände ein Osteuropäisches Kerneuropa: Ein Europa der ehemaligen Pillersdorfer Gebiete. Eine neutrale Pufferzone. Als Staatenbund, so wie die UNO.

Wikipedia: Hoch- und Deutschmeister

Und auf der anderen Seite: Nein. Ein Anhänger der derzeitigen EU sind wir nicht. Wer will schon ein Europa in dem eine Person, Angela Merkel alles eintscheidet. Deutschland die Vormachtstellung übernimmt?

Das ist Etwas, dass wir gar nicht gebrauchen können. WIR NICHT.

Ja und ich glaube: Noch nicht einmal Deutschland.

Wir sind Anhänger der Dezemberverfassung von 1867. Und die ist bindend Direkt Demokratisch. In dieser entscheidet der Mensch.

Quelle: Wikipedia: Franz von Suppé

Das was damals zählte, als die Verfassung erstellt wurde, das waren die Völker.

War die gewählte Volksvertretung, die sich im Oberhaus und im Abgeordnetenhaus bei öffentlich zugänglichen Versammlungen traf.

Und das bei absoluter Pressefreiheit. Und allgemeinem Wahlrecht.

Alles Dinge, die heute längst vergessen sind. In einer Zeit in der man bei einem jeden Artikel zwei oder dreimal drüber nachdenken muss, wem man nun auf die Füsse gestiegen sein, welches Gesetz man vielleicht verletzt haben könnte und wer nun wieder einmal schreit. Nein, am besten gleich zum Kadi rennt.

Sprich: Wir wollen diese alte Freiheit zurück, welche den Völkern, die früher zu Österreich gehörten, damals zu wenig gewesen ist und die sie 1918 gegen deutlich weniger Freiheiten eintauschten.

Wir wollen die Steuerbelastung von 1918 zurück, in welcher eine absolute Gleichheit des Menschen bestand.

In dem ein jeder Mensch zu 10 Prozent Steuern verpflichtet wurde und nicht über 50 Prozent, manchmal sogar 60 Prozent, damit der Staat eben „sozialistisch“ sein kann.

Und wir wollen die Absicherung zurück, dass die Obdachlosen nicht auf der Strasse leben, sondern in den Herrscherhäusern, oder sagen wir mal den Häusern der Wohlhabenden, mitleben dürfen.

Wir wollen die christliche Nächstenliebe der damaligen Zeit zurück und das Zusammengehörigkeitsgefühl der Staaten: Wir sind Österreich.

Und zwar nicht, weil irgendjemand das sagt, sondern weil sich die Menschen dies wünschen. Wir wollen in Frieden miteinander leben.

Wir wollen, dass sich diejenigen wieder politisch engagieren, die immer noch für Österreich sind. Und wie Peter Alexander meinen:

Als Böhmen noch bei Österreich war …

Ein schönes Lied, welches mit Sicherheit bis heute seine Berechtigung besitzt.

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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