Nicht die Gesunden brauchen den Arzt: Monarchistische Ansätze für Österreich

„Ob wir schon abreisen wollen?“ hat mich gestern eine Bekannte meiner Frau, eine Gräfin der ein Juweliergeschäft hier in Haskovo gehört,   gefragt und ich dachte: „Das ist richtige Gastfreundschaft. Wir sind doch schon 4 Monate hier. Typisch Balkan. Altes Österreich. Einfach freundliche Menschen.“

Gastfreundschaft für die ich mich übrigens herzlich bedanken will!

Und was sagt unser Charli:

„Und wenns am schönsten ist Freunde, ja dann, ja dann!“

König Jesus

Ich sehe es wie immer. Meine Aufgabe hier ist erfüllt. Zeit zur Rückkehr:

Lk 5,31
Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Die Gesunden bedürfen des Arztes nicht, sondern die Kranken.

Nicht das ich mich für Jesus halten würde. Nur für ein Glied am Leib Christi. Der Gemeinde. Von welcher Jesus, der König der Könige, der Kopf ist.

Joh 18,37
Da fragte ihn Pilatus: So bist du dennoch ein König? Jesus antwortete: Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, dass ich die Wahrheit bezeugen soll. Wer aus der Wahrheit ist, der hört meine Stimme.

Denn: Ich male mir schon wieder die lustigsten Begegnungen und Situationen aus, nach meiner Rückkehr nach Wien.

Freemans

Da ist einmal dieser Joe Kreissl, der Chef von den Souveränen, der die Ansicht vertritt, dass in Österreich immer noch die Pillersdorfer Verfassung von 1848 gilt. Der offensichtlich also die Dezemberverfassung von 1867 übersehen hat. Und dazu aufruft der Besatzungsmacht „Republik Österreich“ keine Folge zu leisten.

Was meiner Meinung nach falsch ist, weil man mit Besatzungsmächten verhandelt und nicht sie ignoriert. Bis zu einer Klärung der Situation ihre Anweisungen befolgt. Ja, sich wenn möglich sogar aktiv am Gesellschaftsleben mit beteiligt. Damit man nicht in Vergessenheit gerät.

Insbesondere, da es sich ja noch dazu in diesem Fall um eine Besatzungsmacht handelt, von welcher man nicht so genau weiss, wohin sie eigentlich abrücken soll.

Absolutistischer Ansatz

Da ist mein lieber Bruder, „s.M. k.k. Ingmar von Österreich/Ungarn“, der die Meinung vertritt, in dem Moment in welchem 1918 Karl I. auf die Regierungsgeschäfte verzichtete, wäre, da auch der Generalfeldmarschall aus dem Hause Habsburg war, nach pragmatischer Sanktion der höchste General, der Edle Viktor von Webenau, unser Urgrossonkel zum Kaiser erkoren worden.

Dies damit begründet, dass niemand jemals Einspruch gegen das von Viktor verhandelte Waffenstillstandsabkommen mit Italien erhoben habe. Dieser es nicht nur verhandelte, sondern auch eigenhändig zeichnete.

Es in St. Germain dann aber als Grundlage der Entscheidung Deutschösterreich abzulehnen, diente. Was nur bedeuten kann: Seine Unterschrift war rechtskräftig.

Warum das Ganze meiner Meinung nach einen Hacken hat?

Selbst als 1273 die Babenberger keine männlichen Nachkommen mehr aufzuweisen hatten, wurde das Haus Habsburg gewählt. Da trat nicht einfach ein anderes Geschlecht durch Erbschaft oder stillschweigend an dessen Stelle.

Und daher tue ich mir mit diesem Ansatz im Blickwinkel auf die Dezemberverfassung von 1867 auch ein wenig schwer.

Christlich Liberaler Ansatz

Ist die Einhaltung der Dezemberverfassung von 1867.

Diese besagt: Der Kaiser muss durch das Oberhaus gewählt werden.

Mein Bruder, der nach eigenen Angaben die Dezemberverfassung von 1867 nicht übersieht, sondern ablehnt, meint dazu:

Der Kaiser Karl I. hat sich ausschliesslich freiwillig an die Verfassung gebunden. Daher interessiert sie mich nicht. Ich lehne sie ab. Nun ja.

Nicht meins. Mir persönlich ist die bindende Direkte Demokratie und der Kaiser mit Veto und Vorschlagsrecht, dem bestehenden 6 Augenprinzip der Dezemberverfassung von Kaiser, Oberhaus und Abgeordnetenhaus lieber.

Ansprüche des Hauses Habsburg

Im Umfeld von sm. KK Erherzog Karl von Habsburg/Lothringen gibt es übrigens auch noch immer Bestrebungen, den Herrschaftsanspruch des Hauses Habsburg wieder herzustellen. Begründet dadurch, dass der Kaiser eigentlich ohne die Einwilligung des Oberhauses und des Abgeordnetenhauses nach Dezemberverfassung von 1867 alleine gar nicht verzichten hätte können. Man sowohl 1918 als auch 1961 die Habsburger zu Unterschriften nötigte. Die von 1918 auch nur mit Bleistift ausgeführt wurde. Die Nötigung von 1918 leuchtet mir ein. Die von 1961 von Otto von Habsburg geleiteste Unterschrift erscheint mir aber auf freiwilliger Basis erfolgt zu sein.

Was alle Monarchisten jedenfalls verbindet ist der Wunsch, des Erhalts Österreichs und damit die Skeptsis zur sogenannten „Republik Österreich“, die seit ihrem Erscheinen versucht, Österreich in irgendwelchen anderen Staaten aufzulösen.

Der gemeinsame Gegner: Die sogenannte „Republik Österreich“

Die Besatzungsmacht. Der man von Seiten der Siegermächte des 1. Weltkriegs bereits 1919 in St. Germain mitteilte, dass sie sich in keinster Weise „Deutschösterreich“ nennen, sich nicht an Deutschland anschliessen und in Rechtsnachfolge des Kaiserthums Österreich befindlich betrachten dürfe.

Das daher der Staat Kaiserthum Österreich zweifelsfrei weiter besteht. Dieser nur besetzt wäre.

Eine Entscheidung, welche die seltsamsten Blüten wie „Heim ins Reich“ hervorbrachte (Gemeint war das deutsche Reich, von welchem Österreich als Erzherzogtum Österreich bis 1804 ein Lehen gewesen ist, bis es 1804 als Kaiserthum Östereich seine eigenständigkeit gewann)  und heute noch dazu führt, dass sich die Menschen gegenseitig vorwerfen sie wären „Nazis“- Also sich nachsagen: Ihr wollt Österreich in einem anderen Staat auflösen.

Das Wort „Nazi“ hat nämlich, glaubt man Wikipedia ursprünglich mit dem Nationalsozialismus de fakto überhaupt nichts zu tun.

Wikipedia: Nazi

„Nazi“ war ursprünglich eine Koseform des Vornamens Ignaz, der in Bayern und Österreich häufig war. Abwertend gebraucht wurde der Begriff für eine einfältige, törichte Person[2] und für Deutsch-Österreicher sowie Deutsch-Böhmen.[3]

Das war schon davor da.

Auflösung Österreichs in EU-Zentralstaat

Zum gegenwertigen Zeitpunkt übernimmt die Aufgabe des Wunsches der Auflösung Österreichs Alexander van der Bellen der Österreich in den „Vereinigten Staaten von Europa“ auflösen will. Also als Präsident kanditiert um letztlich eigentlich die Führung abzugeben.

Dabei offensichtlich übersehend, dass die „Vereinigten Staaten von Amerika“, die USA, aus Bundesstaaten mit jeweils eigener Gesetzgebung bestehen.

So wie dies wieder die FPÖ fordert.

Wobei beide sowohl Norbert Hofer als auch Alexander van der Bellen sich meiner Meinung nach eine wesentliche Frage nicht stellen:

Wenn eine Besatzungsmacht Verträge mit anderen Staaten für ein besetztes Gebiet aushandelt, haben diese für das besetzte Land, das Kaiserthum Österreich eigentlich auch relevanz?

Verstehen Sie mich nicht falsch. Ich bin kein EU-Gegner. Wäre durchaus für ein Direkt Demokratisches Europa zu haben. Sie wissen schon, dass Christlich Liberale Schweizer Modell. Sogar für eine Ergänzung. Das Osteuropäische Kerneuropa (OK). Aber ich finde: Alles sollte seine Richtigkeit haben.

Womit wir also wieder zu Österreich kommen?

Nun: Es wartet offensichtlich viel Arbeit auf mich. Nicht nur im Rahmen der Friedensarbeit zwischen den Religionen. Nein, genauso wie in der Klärung der Rechtslage Österreichs.

Österreich, ich komme.

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Über Hans-Georg (von Webenau) Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen - der klassisch-liberalen (Satire-) Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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