Die Verbotslobby oder: Wie man ein Volk mit Verboten manipuliert

Mit solchen Schildern wurde in Ungarn zur Zeit des kommunistischen Ungarns den Menschen bewusst gemacht: Hier regiert nur Einer – DER STAAT!

„Die Verbote der EU sind doch sinnlos,“ hat mich gestern wieder einmal eine liebe alte Bekannte aufgeklärt und dann, liebe Freunde:

„Wer soll Gurken sagen, wie sie wachsen sollen und wie nicht? Wer soll Menschen sagen, was sie glauben dürfen und was nicht? Und wie soll man Kindern erklären, dass es kein Weihnachtsfest mehr gibt?“

Ich glaube, sie war ein wenig überrascht, als ich ihr mitteilte, dass ich davon ausgehe, das sie das auch sein sollen. Ich meine die Verbote. Sinnlos.

Ich erinnere mich an die Zeit des Kommunismus in Ungarn. Da waren in Wiesen. welche bestimmt niemals ein Mensch betreten hätte, „Tilos“ also „betreten verboten“- Schilder.

Die standen nicht dort, um die Menschen am betreten zu hindern, sondern um den   Menschen bewusst zu machen, dass sie nicht alles durften.

Das das System vorgab, was erlaubt war und was nicht.

Und genau daran erinnern mich heute viele Gebote und Verbote der EU.

Sie sind zwar nicht sinnvoll, zeigen dem Menschen aber ihre Grenzen auf.

Zeigen:

Das System ist stärker. Ihm ist zu gehorchen.

Brachten den Menschen die Art zu denken:

Das System hat immer Recht

bei.

Mein Problem dabei ist nur:

Das ungarische System der damaligen Zeit hätte ich nicht unbedingt mit:

Ungarn ist eine demokratische Republik, das Recht geht vom Volke

umschrieben.

Und wenn ich später, nach meiner Reise, dann die Mitglieder in unserem christlichen Jugendkreis dazu befragte so meinten die:

Das ist doch klar. Ungarn ist kommunistisch. Das ist eine Diktatur. 

Ungarn war also eine Diktatur? Und daher gab es eine ganze Reihe sinnloser Verbote?

Und was ist das heute?

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Über Hans-Georg (von Webenau) Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen - der klassisch-liberalen (Satire-) Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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