Christlicher Glaube muss politisch sein

Auch wenn ich mich entschloss den Vortrag unseres sehr geehrten Herrn Bischof Oliver Gehringer, so wie normal auch zu teilen, liebe Freunde, diesmal stimmte ich eigentlich mit ihm überhaupt nicht überein.

Auch ich teile die Meinung, dass man sich entweder nur für den kirchlichen oder den politischen Weg entscheiden sollte, weil ich die Auffassung vertrete, dass diejenigen, die den kirchlichen Weg gewählt haben, vielleicht noch nicht so weit sind, die politische Komponente des Aufbaus des Reiches Gottes zu begreifen.

Das es nicht nur heisst:

Mt 6,33
Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.

Oder:

Mt. 5,9
Selig sind die Frieden stiften, denn sie werden Kinder Gottes heissen.

sondern das Jesus das was er sagt auch meint.

Das die Aufforderung:

Mt 25,45
Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr nicht getan habt einem von diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan.

ebenso Wertigkeit besitzt, wie das Jesus davon ausgeht, dass es eigentlich nur ein einziges Gesetz gibt:

Die Frage nach dem höchsten Gebot
34 Als aber die Pharisäer hörten, dass er den Sadduzäern das Maul gestopft hatte, versammelten sie sich. 35 Und einer von ihnen, ein Schriftgelehrter, versuchte ihn und fragte: 36 Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz? 37 Jesus aber antwortete ihm: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«. 38 Dies ist das höchste und größte Gebot. 39 Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« (3.Mose 19,18).  40 In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.

Das wenn er im Vater unser betet:

Mt. 6,9-13
9 Darum sollt ihr so beten: Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt.  10 Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden. 11 Unser tägliches Brot gib uns heute. 12 Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. 13 Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.1 [Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.]

Der Wille so im Himmel, so auch auf der Erde geschehen soll.

Und deshalb gebe ich Bischof Oliver Gehringer Recht:

Die Kirchen können nicht politisch sein. Denn: Sie lehren ganz Anderes.

Der Glaube aber, der muss es sein.

Über Hans-Georg (von Webenau) Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen - der klassisch-liberalen (Satire-) Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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