Ihr wollt das Land neu gestalten

Ganz ehrlich, Freunde, wäre es möglich, dass der Österreicher und die Österreicherin eigentlich gar nicht wissen was sie wollen.

Da höre ich seit Jahren von zahlreichen Menschen, die alle nicht etwa still zu Hause sitzen, sondern selbst versuchen sich in der Gesellschaft mit einzubringen:

.) Das ihnen die Regierung auf dem Kopf herum tanzt,
.) Das die Petitionen oder auch Volksbegehren, welche sie initierten keine Berücksichtigung fanden, und
.) Das es überhaupt Wahnsinn wäre, dass heute nicht mehr im Sinne Österreichs entschieden wird. Sondern alle Entscheidungen von Brüssel nach Österreich kämen

Und als man mich am heutigen Tag fragt, für welchen Bundespräsidentenkandidaten ich eigentlich wäre und ich offen meine: „Wir Christlich Liberalen wären eigentlich für überhaupt keinen Bundespräsidenten. Wir wären für den Kaiser“

So antwortet mir mein Gegenüber im Facebook: „Ihr wollt ja das ganze Land total verändern.“

Irgendwie war ich verwirrt.

Denn: Bisher hatte ich geglaubt, dass wollen eigentlich alle. Ich meine das Land verändern. Man wäre allgemein für eine Verbesserung der Gesamtsituation.

Und nicht für Stagnation.

Auch wenn ich ansonsten auch schon eigenartige Ansichten gehört habe, hier die besten von ihnen:

1.) Monarchie bedeutet immer Diktatur:
Was wohl die britische Queen, die Königin von Schweden oder die Oranier, also das Königshaus der Niederlande dazu sagen würden.

2.) In einer Monarchie gibt es keine Verfassung:
Und was ist dann mit der Dezemberverfassung von 1867, welche die bindende Direkte Demokratie zusichert

3.) In einer Monarchie gibt es keine Demokratie:
Und was war dann der Brexit?

4.) Monarchen verlangen so viel Geld:
Erstaunlich, dass es dann 1918 einen Einheitssteuersatz von 10 Prozent gab, während dem man heute bis zu 56 Prozent Steuern zahlt

5.) In einer Monarchie gibt es kein Sozialsystem:
Auch wenn dies mit Sicherheit weder in Schweden, noch in Grossbritannien, noch in den Niederlanden wirklich stimmt, überall dort gibt es ein Sozialsystem, so möchte ich ehrlich bekennen: Die Monarchie geht wirklich nicht davon aus, dass die Menschen Sozialfälle werden sollen, sondern freie wertvolle Mitwirkende der Gesellschaft

Um nur einmal ein paar der Vorwürfe zu entkräften. Vorwürfe, die man mir eben auf den Kopf zuwirft. Um: Nun letztlich alles so zu lassen, wie es derzeit ist.

Zugegeben: Monarchie bedeutet Veränderung. Ist revolutionär.

Veränderung aber, damit letztlich wieder der Mensch zählt.

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Über Hans-Georg (von Webenau) Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen - der klassisch-liberalen (Satire-) Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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