Küssel trifft sich mit EINEM möglicherweise „Identitären“ in aller Öffentlichkeit!

Eigentlich, Freunde, finde ich so ein öffentliches Treffen von Gottfried Küssel und einem möglicherweise Identitären,  möglicherweise, weil der den Küssel traf laut Standard ja nur ein Bekannter des Identitären Chefs Michael Sellner gewesen ist, was nicht gleichbedeutend damit sein muss, dass dieser Bekannte  selbst wieder Mitglied der Identitären ist, in der Stiegl Ambulanz, durchaus erstaunlich.

Erstaunlich, weil Gottfried Küssel wissen müsste, dass er damit nicht nur seine derzeitigen Ausgänge, sondern auch seine frühzeitige Entlassung einbüssen könnte. Die Identitären dadurch in ein schiefes Licht geraten könnten. Ausser:

Es wäre ihm nicht nur bewusst gewesen, sondern er hätte sich gerade, weil diese Gruppe als unbedenklich gilt, mit einem identitären Freund getroffen. Oder aber seine eigene Unbenklichkeit nach einer vebüssten Haftstrafe mit berechnet.

Jedenfalls frage ich mich, ob es wirklich ausreicht zu sagen: Jemand kennt den Chef der Identitären und trifft sich mit Gottfried Küssel, also haben sich Gottfried Küssel und die Identitären getroffen. Eine sehr wagemutige Behauptung.

KURIER: Haftausgang: Neonazi Küssel bei Public Viewing

Es gibt aber auch eine andere Betrachtungsweise:

Warum hätte Gottfried Küssel davon ausgehen sollen, dass man ihn, wenn man ihm Ausgang gewährte, immer noch für einen Neonazi hielt?

Davon ausgehen, dass irgendjemand über seinen Ausgang die Antifa Recherche Wien informiert? Denn, ich frage mich weiter: Wer hat nun eigentlich die Antifa Recherche Wien über den Ausgang Küssels gezielt und bewusst informiert? Wer hat diese Information des Strafvollzuges bewusst und, so scheint es mir, mit voller Absicht, gezielt an diese Gruppe weitergeleitet? Fragen, nichts als Fragen, die ich nicht beantworten kann!

Wer ahnt schon, dass die Antifa Recherche Wien ihm auf Schritt und Tritt folgen würde? Bis in einen von 1000 Menschen besetzten Gastgarten.

Wobei ich dann allerdings auch dabei überlege:  Der Ausgang von Strafgefangenen obliegt eigentlich doch höchster Geheimhaltung?

Die Fotos beweisen es: Gottfried Küssel hat sich dort mit einem Bekannten des Identitären-Chefs Martin Sellner getroffen. Und die Antifa Recherche Wien war dabei.

Er hat sich dort nicht mit Martin Sellner oder einer Gruppe von Identitären getroffen. Nein. Eigentlich unter Umständen mit überhaupt keinem Identitären. Denn: Ob der Bekannte Martin Sellner Mitglied bei den Identitären ist? Wir wissen es nicht.

Standard: Neonazi Küssel auf Ausgang: Fußballschauen unter Rechtsextremen

Die Fotos, die laut APA von der Webseite „Antifa Recherche Wien“ stammen, zeigen Küssel gemeinsam mit einem Bekannten von Identitären-Chef Martin Sellner.

Öffentlich, sichtbar und wie das Foto zeigt, genau von der Antifa Recherche Wien beobachtet.

So das ich mich frage: Hätte ich wirklich Etwas zu besprechen gehabt, hätte ich mich nicht vielmehr im Wohnzimmer eines der Identitären also in privater Umgebung getroffen?

Und wie geht das Innenministerium mit der sozusagen streng vertraulichen  Geheimhaltung um ? Wie schon mein Kollege in seiner Gegendarstellung fragt und überlegt, wer hat da  in dem Ministerium wen in der Hand ? > Hier geht es zum Text<

Oder anders gefragt: Wie kommen Informationen an Privatpersonen?

Und was meinen Sie dazu ? Wirklich alles nur reiner Zufall?

Wer jedoch die nachträglichen Twitterposting von DM+ liest, mit der Gegendarstellung des Kollegen kombiniert, sich diesen Text nochmals durchliest, dem wird doch sicher bald klar sein, wer diese Infos rausgegeben hat, hab ich da nicht recht?

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen - der klassisch-liberalen (Satire-) Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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