Rückkehr zum Kaiserthum Österreich?

„Was ich denn eigentlich mit meinem gestrigen Artikel sagen wolle?“ hat mich mein Parteivize gestern ganz freundlich gefragt. „Ich würde ja nun überhaupt keinen Bundespräsidentenkandidaten mehr bevorzugen“.

Das ist nicht ganz richtig. Ich vertrete immer noch die Meinung, der bessere Bundespräsident für Österreich wäre Norbert Hofer. Nicht nur, weil er jünger ist.

Nicht nur, weil er unabhängiger ist. Und auch nicht nur, weil er demokratischer ist.

Ich glaube er hätte als Mitglied einer Adelsrunde wie dem St. Georgsorden aus Gründen der jahrhundertelangen Erfahrung des Ordens auch die deutlich besseren Ideen in Krisenzeiten als Alexander van der Bellen als Mitglied der 68er Bewegung.

Was mich allerdings verunsichert ist, dass zwei Menschen, HC Strache und Norbert Hofer, die gemeinsam das Ziel erreichen sollten, mitten in einem Wahlkampf in Streit geraten.

Und das Norbert Hofer, zugegebener Massen wahrscheinlich wegen einer Bedrohung seiner Familie, mitten im Wahlkampf die Linie im Bezug auf internationale Verträge wechselt.

Das er Alexander van der Bellen wegen dessen Vorschlags, man möge doch schon im Vorfeld vereinbaren, dass gleichgültig ob bei dieser Wahlwiederholung wieder Betrug vorkommt oder nicht, das Ergebnis einfach für gültig erklären, nicht gleich drüber fährt.

Diesem klar macht: In Österreich gibt es seit 1867, seit der Dezemberverfassung, ein allgemeines Wahlrecht, in welchem die Meinung des Volkes zählt. Er möge sich doch bitte daran gewöhnen.

Ein Alexander van der Bellen, der übrigens auch in anderen Bereichen, den Mangel an demokratischen Verständnis offen präsentiert. Den 35 Prozent aller Wähler, die FPÖ Wähler,  nicht interessieren. Für die er dann also auch kein Bundespräsident sein könnte.

Meinen Artikel von gestern sollte man ganz anders verstehen. Er sollte in keiner Weise eine Wahlempfehlung für Alexander van der Bellen darstellen.

Sondern vielmehr einer dritten Option, der Rückkehr zum Kaiserthum Österreich die Tür öffnen.

Meiner Meinung nach hat nämlich die 2. Republik in diesem Wahlkampf so deutlich gezeigt, dass sie nicht in der Lage ist Ordnung nach Österreich zu bringen, dass ich mich, obwohl ich eigentlich für einen Präsidenten Norbert Hofer gewesen wäre, inzwischen frage, ob überhaupt noch eine Bundespräsidentenwahl die Position Österreichs im Ausland verbessern kann.

Ob man nicht anlässlich der Ereignisse der letzten Monate auch in weiterer Folge international von einer „Bananenrepublik“ sprechen wird.

Und ob nicht die Rückkehr zum Kaiserthum Österreich und der 1867er Dezemberverfassung gerade zu diesem Zeitpunkt die optimale Entscheidung wäre.

Die bessere Entscheidung, weil dies mit einem Mal den schlechten Ruf im Ausland repariert.

Die bessere Entscheidung, weil es auch die offene Frage Kaiserthum oder Republik klärt.

Und die bessere Entscheidung, weil dies wirtschaftlich im Bezug auf Fremdenverkehr und Export inzwischen geschlossene Türen wieder öffnet.

Ein Kaiser Österreich momentan in Richtung Welt einfach besser repräsentiert, als ein Bundespräsident nach einer chaotischen Schmutzschlacht.

Gleichgültig, ob es sich bei diesem Bundespräsidenten um den von uns bevorzugten Norbert Hofer, oder gar Alexander van der Bellen handeln würde.

Ich glaube: Der Weg zur Alternative steht frei.

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Über Hans-Georg (von Webenau) Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen - der klassisch-liberalen (Satire-) Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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