Von Christlich Liberalen und der FPÖ

Nachdem ich glaube ich am heutigen Tag zum sagen wir einmal 20ten Mal den Vorwurf erhalten habe, liebe Freunde, dass wir Christlich Liberalen eigentlich eine sehr eigenartige FPÖ Partie wären, so möchte ich den Kritikern und Kritikerinnen einmal zustimmen.

Höchst eigenartig, nämlich gar keine.

Keiner der von uns aktiven Funktionäre ist gleichzeitig auch Funktionär oder auch nur Mitglied der FPÖ. Was uns aber zur Zeit klar mit der FPÖ verbindet, ist der im Interesse beider liegende Bundespräsidentschaftskandidat Norbert Hofer.

Für die FPÖ interessant, weil er zur FPÖ gehört und für die Christlich Liberalen interessant, weil er Mitglied des St. Georgsordens ist den S.k.u.k.H. Erzherzog Dr. h.c. Karl von Habsburg-Lothringen leitet. Der also monarchistisch ist.

Um aber einmal die Unterschiede aufzuzeigen, damit diese ein Jeder/eine Jede versteht, hier einmal eine Gegenüberstellung:

Spezifika die nur die Christlich Liberalen haben:

Die Christlich Liberalen sind eine monarchistische Umweltschutz- und Menschenrechtspartei, die davon ausgeht, dass das Kaiserthum Österreich und die damit verbundene Dezemberverfassung von 1867 nach wie vor Gültigkeit besitzt. Sich also als Grundlage des Staates Österreich das Kaiserthum Österreich befindet, dass nur von der Republik Österreich, welche sich nicht in Rechtsnachfolge des Kaiserthums Österreich befindet, so die Friedensverhandlungen von St. Germain, verdeckt wird.

Die Hauptschwerpunkte die vertreten werden sind das Liberale Weltbild, der christliche humanistische Ansatz und die Menschenrechte. Das Ziel auf Basis der derzeitigen Struktur die Verfassung von 1867 durch Wahlen wieder herzustellen.

Weitere Ziele  sind das östlichen Kerneuropa, als neutrale Pufferzone zwischen den NATO geprägten Staaten des Westens und Russlands. Die EU wird aus Gründen der NATO als amerikanischer Aussenposten verstanden und daher in der derzeitigen Form, nur aber in der derzeitigen Form, abgelehnt.

Spezifika die nur die FPÖ vertritt:

Die FPÖ sieht sich als Mitglied der deutschen Kulturgemeinschaft und bezeichnet sich selbst als Soziale Heimatpartei. Der christliche Glaube wird primär nur dort vertreten, wo andere Religionen, insbesondere der Islam diesen zurückdrängen will. Er stellt aber, anders als bei den Christlich Liberalen im eigentlichen Sinn biblisch gesehen keinen Schwerpunkt da.  Die FPÖ ist nicht monarchistisch, legt auch keinen besondern Schwerpunkt auf die Thema Umweltschutz oder Menschenrechte.

Sondern vielmehr auf den Punkt Heimatliebe.

Gemeinsamkeiten der beiden Gruppierungen:

Was beide Parteien verbindet, ist das patriotische Verständnis, dass Politiker und Politikerinnen für das Land und den Menschen des Landes da sein sollten und die bindende Direkte Demokratie. Die Ablehnung des amerikanischen Einflusses in Europa (NATO, TTIP, CETA) und der Wunsch nach einem von Menschen geprägten Europa.

Obwohl es also durchaus auch gemeinsame Charakteristika geben würde, gibt es so viele Trennpunkte, dass diese beiden Bewegungen niemals zu einem einheitlichen Gefüge zusammen zu schliessen wären.

Wer daher die Christlich Liberalen als freiheitlichen Ableger versteht, muss eines besseren belehrt werden.

Denn: Dazu sind die Unterschiede letztendlich doch zu gravierend.

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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