Bibelverteilverbot vor Schulen: Was Salafisten dürfen, Christen aber verboten ist

Laut Berliner Schulamt ist das Verteilen von Bibeln im Gegensatz zum Verteilen von Koranen vor Berliner Schulen nicht gestattet.

Artikel 1
Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.

Jetzt sind wir also so weit, liebe Freunde. In einer neuen Ära des Glaubenslebens in Deutschland und Österreich. Einer Ära, in welcher man der Gideon Gesellschaft, einer ganz normalen christlichen Freikirchengemeinschaft, die über Jahrzehnte hinweg ein jedes Hotelzimmer der Welt mit Bibeln versorgte, das Verteilen der Bibeln vor Schulen untersagt, den Salafisten aber, denen viele inzwischen nachsagen, sie würden Kämpfer für die Terrororganisation „Islamischer Staat“ rekrutieren, das Koranverteilen an genau der selben Stelle weiter erlaubt.

Gute Botschaft: Ingo Breuer
Berliner Kultusministerium vebietet Gideons Bibelverteilung an Schulen

Da lese ich am gestrigen Tag, dass sich ein Vater und eine Schuldirektorin darüber beschwerten, dass die Gideongesellschaft nicht an der Schule, sondern auf der offenen Strasse vor einer Schule, der Sicherheitsabstand von 100 Meter blieb gewahrt,  Bibeln verteilt hätte.

Man darauf die Polizei rief, die natürlich keine Straftat feststellen konnte. Wie auch: All das ist ja in Artikel 18 der allgemeinen Menschenrechtscharta der Vereinten Nationen gedeckt.

Artikel 18
Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Religion oder Überzeugung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen.

Es gibt also überhaupt keinen Zweifel darüber, dass Christen ihren Glauben öffentlich präsentieren dürfen.  Noch nicht. Keinen Zweifel, dass das Christentum keine verbotene Religion ist. Noch nicht.

Trotz der Kreuz-, Nikolaus-, Advent.- und Weihnachtsmarktverbote.

Noch nicht weil: Inzwischen wurde von der Berliner SPD ein Antrag auf Bibelverteilverbot auf der Strasse vor Schulen in den Berliner Stadtsenat eingebracht.

Und wenn ich daran denke, was mir unlängst eine deutsche linksradikale Zeitung erklärte. Das der „Marsch für Jesus“ eine „hochradikale Veranstaltungen für Neonazis“ wäre, ein einfaches Treffen von Menschen die die Botschaft Jesu

Lk 10,27
Er antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst« (5.Mose 6,5; 3.Mose 19,18).

in die Welt tragen, so könnte einem Angst und Bang werden.

Mit Sicherheit also kein Grund, die Polizei zu rufen. Noch nicht.

Denn die Botschaft der Bibel ist das Miteinander.

Das Miteinander, dass offensichtlich zumindest in Berlin, an Schulen unerwünscht ist. 

Nachtrag: Interessant auch in diesem Zusammenhang ein Kommentar den ich gerade zu diesem Thema auf Facebook erhielt: „Propaganda! Wer glaubt braucht keine Bibel“. Stellt sich nur die Frage: Woher man dann in Zukunft vom christlichen Glauben erfährt?

Über Hans-Georg (von Webenau) Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen - der klassisch-liberalen (Satire-) Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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