Der Weg der Flüchtlinge

Ganz ehrlich, Freunde. Ich habe ein Riesenproblem. Ein Riesenproblem, wenn ich davon ausgehen soll, dass Menschen vollkommen gegen ihr eigenes Interesse agieren.

Ein Riesenproblem, wenn mir die deutsche Bundeskanzlerin erklärt, dass der Weg der Flüchtlinge über die Balkanroute führt, auf welcher ich schon einmal gezeigt habe, sich 3 absolut sichere bewachte Grenzen befinden. 

Oder so wie sie mir jetzt erklärt, man den Brenner offen halten sollte, weil die syrischen Flüchtlinge über Lybien, nach Italien kommen um dann über Österreich nach Deutschland zu wandern.

Ein Riesenproblem, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass die Flüchtlinge entlang des gesamten Mittelmeeres über den Libanon, nach Israel, von dort nach Ägypten und von dort nach Lybien marschieren um dort auf wackelige Schiffe zu steigen und das Mittelmeer an einer seiner breitensten Stellen zu überqueren.

Anstatt weiter nach Tunesien zu marschieren und dort ein deutlich geringeres Risiko bei der Überquerung auf sich zu nehmen.

Oder über die Türkei nach Griechenland zu marschieren und dann Richtung Brenner auzubrechen.

Oder: Mit dem Schiff entlang der Nordküste des Mittelmeeres bis nach Italien vorzudringen und dann über den Brenner zu gehen.

Habe ein Riesenproblem, wenn ich in den Zeitungen lese, sie kommen über die Balkanroute, weil ich hier in Bulgarien keine Flüchtlinge sehe, die Serben gemeldet haben die Grenzen unter Kontrolle zu haben und Viktor Orban seine Grenzen überhaupt für die sichersten Grenzen Europas hält.

Die Flüchtlinge aber wie aus dem Nichts dann in Österreich auftauchen.

Und ich denke mir: Kann schon sein, dass da Flüchtlinge über Lybien kommen.

Nur: Wo kommen diese Flüchtlinge eigentlich ursprünglich her?

Und daher wäre ich einmal daran interessiert festzustellen, aus welchen afrikanischen Staaten diese Flüchtlinge tatsächlich aufbrechen.

Denn: Wenn ich ihnen erklären würde, die Flüchtlinge wandern von Syrien über Russland, gehen dann über die Behringstrasse, wandern von dort an die Ostküste Amerikas und fahren mit dem Schiff nach Frankreich, um dann quer durch Europa zu marschieren, so würden sie mich wahrscheinlich gross anschauen.

Und sich denken: Heute nimmt er uns aber beim Schmäh.

Und sie haben Recht. Es wäre frei erfunden.

Fast so, wie mir die Geschichte, der syrischen Flüchtlinge die über Lybien kamen, genauso unwahrscheinlich erscheint.

Oder?

Advertisements

Über Hans-Georg (von Webenau) Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen - der klassisch-liberalen (Satire-) Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
Dieser Beitrag wurde unter Begrüssung veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Der Weg der Flüchtlinge

  1. Man sollte erstmal definieren, ab wann eine Flucht keine Flucht mehr ist, bevor man von „Flüchtlingen“ spricht. Wer vor dem Bürgerkrieg flüchtet, findet bereits in der Region von Damaskus und Latakia sichere Gebiete vor.

Kommentare sind geschlossen.