Anschluss an Deutschland?

Haben wir es doch immer gewusst, wird sich nun der Eine oder Andere, der nur die Überschrift liest denken.

Liebe Freunde, Anschluss an Deutschland.

Das sind doch Nazis.

Sozialisten 1918

Und ganz ehrlich. So ganz Unrecht haben die, die so denken meiner Meinung nach nicht. Selbiges fiel mir auch als Erstes ein, als ich mich mit den Wünschen der Sozialisten von 1918 bei ihrem Machtantritt beschäftigte.

Denn genau dieser Anschluss wurde bei den Friedensverhandlungen von St. Germain von der heutigen SPÖ gefordert.

Das „Deutschösterreich“ nicht genehmigt wurde, dass war mir ja bekannt. Nicht aber was hinter diesem Gedanken stand. Ich wusste nur: Irgendwo gehört der Begriff in den Bereich der Monarchie. Was aber genau?

Nun, wer sich den Artikel über Deutschösterreich im Wikipedia anschaut, der wird, so wie ich staunen.

Wikipedia: Deutschösterreich

Der wird staunen, weil diejenigen, die bis heute am lautesten „Nazi, Nazi“ schreien, die Sozialisten und deren Abspaltung, die GRUENEN überhaupt erst diejenigen waren, die von 1918 an nach und nach den Gedanken „Anschluss an Deutschland“ aufbrachten.

Artikel 2 erwies sich bereits im Frühjahr 1919 als politisch irreal. Abweichend vom am 12. November 1918 gefassten Beschluss musste Deutschösterreich am 10. September 1919 im Vertrag von Saint-Germain dem von den Siegermächten geforderten Staatsnamen Republik Österreich und voller Souveränität gegenüber der deutschen Republik zustimmen, anders wäre kein Vertrag zustande gekommen. Diese Änderungen wurde von der Konstituierenden Nationalversammlung mit dem Gesetz über die Staatsform vom 21. Oktober 1919 beschlossen.[2] Im Gesetz wurde auch festgelegt, dass Deutschösterreich unter dem Namen „Republik Österreich“ kein Rechtsnachfolger des ehemaligen kaiserlichen Österreich ist.[3]

Dies 1919 nur deshalb nicht vollzogen wurde, also die Auflösung Österreichs als eigenen Staat, weil die Ententen Mächte dies ablehnten.

Die Sozialisten darauf hinwiesen: Ihr heisst weder Deutschösterreich, noch schliesst ihr Euch an Deutschland an. Und: In Rechtsnachfolge des Kaiserthums Österreich befindet ihr Euch auch nicht. Deshalb haben wir heute eine „Republik Österreich“.

DIe Entstehung der DAP

Seltsam also, dass im selben Moment, kaum zwei Jahre später eine neue Bewegung auftaucht.

Die DAP, die sich darüber beschwert, dass das Abkommen von St. Germain nicht zu halten wäre. Den selben Anschluss an Deutschland fordert, wie die Sozialisten zwei Jahre zuvor in St. Germain.

Die Deutsche Arbeiterpartei. Die sich später in NSDAP umbenennen soll. Ihre Parteifarbe: rot.

Ansonsten aber die selben Ziele verfolgt, wie sie die Sozialisten davor auch schon propagierten: Österreich ist alleine nicht lebensfähig. Daher: Anschluss an Deutschland.

Gegen welche sich übrigens der österreichische Adel aufs heftigste verwehrte:

Die Presse:http://diepresse.com/home/zeitgeschichte/678534/Otto-von-Adolf-Hitler-steckbrieflich-gesucht

Der Bund Sozialistischer Akademiker

Und es ist überraschend, dass nach dem Krieg, so wurde unlängst festgestellt die meisten NSDAP Grössen zur SPÖ wechseln.

Profil – Zeitgeschichte: Die rote Nazi-Waschmaschine

Das Profil spricht hierbei von einer echten Nazi-Waschmaschine.

Die übrigens heute, sie werden es nicht glauben, noch immer das selbe fordert: Den Anschluss an Deutschland.

Diesmal halt an eine durch die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel geprägte EU.

Ist übrigens haargenau das, was Alexander van der Bellen (GRUENE) derzeit propagiert. Auflösung Österreichs im europäischen Zentralstaat.

Die Presse: Van der Bellen will „Vereinigte Staaten von Europa“

Anschluss an Deutschland ist also, ganz offensichtlich, das Gegenthema zur österreichischen Monarchie. Die sich bereits seit über 100 Jahren gegen die NAZIS wehrt.

Österreichische Eigenständigkeit bewahren will.

Und wofür sind Sie?

Übrigens: Hat auch die Verfolgung der Monarchisten langjährige Tradition

.) Die Presse: Otto, von Adolf Hitler steckbrieflich gesucht

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Christlich Liberalen - Österreichs rot-grüner Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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