Politik muss patriotisch sein

Ganz ehrlich, Freunde, machmal bin ich richtig überrascht, mit welch sinnlosen Vorwürfen man so konfrontiert wird.

Sicherlich, man mag zu Jean Claude Ziegler unterschiedlicher Auffassung haben. Und man mag vielleicht Leihpersonalfirmen anders erleben, als ich sie erlebt habe. Nämlich zeitweise als einzige Chance, überhaupt Arbeit zu haben. In der Softwareentwicklung ist es sonst manchmal durchaus schwierig an Aufträge zu kommen. Und sicherlicherlich, die linke und die rechte Seite des Patriotismus wird nie genau dieselben Ansichten vertreten.

Aber: Letztendlich denken Patrioten, beide Seiten, ans Land.

Besonders schockiert war ich allerdings am gestrigen Tag über einen Vorwurf eines Facebookfreunds, liebe Freunde, der mir vorwarf, die Christlich Liberale Politik könne nicht gut sein. Wieso? Sie wäre patriotisch.

Und also ich die Aussage hinterfragte: Na, sie schaut aufs Land.

Ganz ehrlich; irgendwie war ich erschüttert. War erschüttert weil ich mich fragte: Sind wir heute zu Tage wirklich in eine Zeit eingekehrt, in der es als verwerflich gilt, wenn ein Politiker, also ein Volksvertreter auf das Land schaut?

Wenn man klar bekennt: Ja, ich bin Österreicher. Ich schaue daher auf Österreich?

Die Meinung vertritt, diese Welt würde überhaupt nur dann als Reich Gottes funktionieren, wenn jede(r), gleichgültig wohin ihn/sie Gott auch gestellt haben mag, genau das Gleiche täte.

Eine Zeit in der man Patriotismus und Nationalismus nicht mehr unterscheiden kann?

Ein Politiker, eine Politikerin als schlecht gilt, weil er seine eigentliche Aufgabe, die Volksvertretung übernimmt?

Ich kann es mir nicht vorstellen. Und dennoch: Ich habe diesen Vorwurf bekommen.

Glauben Sie das?

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen - der klassisch-liberalen (Satire-) Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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3 Antworten zu Politik muss patriotisch sein

  1. Helga Tollgreve schreibt:

    Patriotismus ist immer Vorbereitung zum Krieg-Heimatgefühl zur Landschaft u.gemeinsamen Vergangenheit macht sowas nicht.Wie oft hat im Laufe der Jahrhunderte und erst recht der Jahrtausende der Ort einer Volksgruppe gewechselt.Vaterland ist ein Fantasie – Begriff und nur in unserer Vorstellung vorhanden.Menschen von gleicher Gesinnung sind meine Heimat -ganz gleich wo sie wohnen. Patriotismus ist etwas ,das von Nutzniessern ,wie früher von Monarchien und heute von Kapitalisten missbraucht werden um ihre Besitztümer zu schützen.Ein Urübel!
    Verantwortungsgefühl für alle Menschen sollte unsere Aufgaben sein.

  2. Helga Tollgreve schreibt:

    Hallo ,Herr Peitl,ich halte von Patriotismaus so gar nichts ,er ist immer der Ursprung zu kriegerischen Auseinandersetzungen.Gerade löschte ich Ihre Zuschriften ,ich hatte Sie irgendwie wohl missverstanden ,aber ich wünsche Ihnen eine friedliche Demokratie mit viel christlicher Naechstenliebe ausgestattet -jodeln dürfen sie auch -ich verstehe Ihre Leute nicht,sie haben eine so schöne Heimat und Ihre Wirtschaft ist doch auf Fremde angewiesen-warum so nationalbezogen?? .Klug wie Ihr damals wart ,habt Ihr uns den braunen Adi verpasst,eigentlich sollten wir Euch deshalb schon böse sein ,aber ausser Euren überzogenen Patriotismus ,mögen wir Euch ja auch.Also???

    • Hier möchte ich korrigieren. Wir sind nicht national bezogen. Auch wenn es natürlich die Aufgabe des Politikers ist, im Sinne des griechischen Wortes „politios“ auf sein Volk zu schauen: Eigentlich tut es mir leid, dass sie die Aufgabe des Politikers anders erachten. Wie würden sie diesen Beruf dann bezeichnen? Und wer eigentlich wem den braunen Adi verpasst hat, wäre mal interessant zu klären.

      Die Kräfte die 1918 den österreichischen Kaiser stürzten hatten ein einziges Ziel: Den Anschluss an Deutschland. Was wohl bedeutet: Sie waren auch im Auftrag Deutschlands unterwegs. Und der „braune Adi“ war zweifelslos eine Folge der Ablehnung von Deutschösterreich in St. Germain. Erdfolgte also höchstwahrscheinlich im selben Auftrag.

      Wie sie sicher bereits bemerkt haben, bemühen wir uns ja gerade die Vergangenheit aufzuarbeiten und die Nazis, die sich laut Zeitung Profil nach dem Krieg bei der SPÖ ansiedelten (oder immer schon von Seiten der Sozialisten kamen?) zu bekämpfen.

      Profil: Zeitgeschichte: Die rote Nazi-Waschmaschine

      Ich freue mich aber über ihr Interesse.

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