Gedanken eines Liberalen (Philosophische Betrachtungen)

Ein Kommentar von Jörg Gebauer

Was haben wir wirklich an politischer Frontlinie in Europa?

Konservativ-Liberale plus „kleine Leute“ (das ist positiv gemeint) plus abstiegsbedrohte Arbeiter, Bauern und Mittelschicht plus klassisch humanistisch gebildete Akademiker mit freiheitlicher Gesinnung auf der einen Seite.

Diese Gruppen suchen in der Nation einen primär pragmatischen Handlungsrahmen, weil ein anderer Handlungsrahmen zur Lösung der Probleme nicht (mehr)  oder kaum zur Verfügung steht. Ein gesunder Patriotismus ja; Nationalismus nein.

Man ist für Europa; aber für ein Europa der Vaterländer.

Jedes einzelne Land wäre demnach strikt demokratisch ohne irgendeine Bevormundung einer Brüsseler Bürokratie, weder von abgehalfterten Alkoholikern noch durch – scheinbar biedere aber – hochgezüchtete ehemalige FDJ-Funktionäre.

Man ist nicht unbedingt christlich praktizierend, aber man möchte christliche Grundwerte.

Aber irgendwie ist man dann doch gegen die eiskalte religionsfeindliche Elite, die den Islamismus auf wundersame Weise als Waffe gegen den „kleinen Mann“ und gegen die Fundamente unserer Gesellschaft einsetzt.

Wer steht auf der anderen Seite?

Sind es Besitzstandswahrer? Rot-grüne Phantasten, die gerne fremdes Geld ausgeben?

Menschheitsbeglücker? Die schon in der DDR und in anderen Ostblockländern ihr Konzept zur Internationalisierung des Kontinents nicht durchsetzen konnten?

Ist es Van der Bellen? Scheinbar durch List und betrügerische Helfer zum Präsidenten Österreichs mutiert?  Nennt man das „Erasmus-Generation“?

Besser wäre: Alt-68er und deren pädagogische Brut.

Sind da „Möchtegern-Öffentlich-Dienstler“ ohne jegliches Dienst-Verständnis; das heißt, ohne der Allgemeinheit dienen zu wollen. Medienleute, die direkt von den Jugendorganisationen der Linken, der Grünen und der SPD in den „öffentlich-rechtlichen“ Sendern platziert wurden?

Sind da Leute, die die Nase hoch tragen?

Die die Nase rümpfen über den kleinen Mann, der sie ernährt?

Snobs, die mehrere Sprachen sprechen? Die letztendlich die Unter- und Mittelschicht gern für sich arbeiten sehen wollten?

Den Facharbeiter. Den Landwirt. Den kleinen Gewerbetreibende. Den Handwerker.

Alles nur Bedienstete einer neuen rot-grünen Nomenklatura?

Am Besten ohne Wahlrecht, damit so was wie der Brexit nicht noch einmal passiert.

Dass die Niederlande und dass Frankreich je bereits einmal deutlich ’nein‘ zu einer europäischen Verfassung gesagt hatten.

Dass Österreich, Polen und Ungarn sich gegen korrupte EU-freundliche Eliten zur Wehr setzen.

Dass Dänemark und die Schweiz einer undurchdachten Migration bereits die gelb/rote Karte gezeigt haben.

Dass die Tschechen und Slowaken nur christliche, jesidische und säkulare Flüchtlinge akzeptieren.

Dass Serbien und Mazedonien keine Begeisterung mehr für Brüssel aufbringen; all das interessiert das kopflastige Establishment nicht.

Es zählt nur ein Land von der Größe eines deutschen Landkreises (Luxemburg); es zählt nur Berlin-Mitte.

Das kaputte Belgien ist Vorbild; nur die dortigen EU-Pfründe zählen.

Und so lange man am Fressnapf sitzt, kann man sich gut einbilden, man habe etwas für den Fortschritt der Menschheit getan.

Und das kann man sogar mehrsprachig hinausposaunen.

Die deutsche, die europäische Mehrheitsgesellschaft, das sind – mit Not verhinderte – Proleten.

Das ist das Pack, was zwar abstimmen kann, aber keine organisations-effiziente Handlungselite hat.

Wird deswegen eben so oft abgestimmt, bis das Ergebnis wieder passt?

Demokratie zählt nichts mehr. Entscheidend ist – nach außen hin – nur die Gesinnung. Nach innen: der Geldbeutel, der Job in der Bürokratie, in einer „Nicht-Regierungs-Organisation“ oder beim Staatsrundfunk.

Ist das ist der Faschismus unserer Zeit? Schlägt die Dekadenz der Elite? Schlägt alles daher in einen verfassungsfeindlichen Feudalismus um?

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen - der klassisch-liberalen (Satire-) Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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