BREXIT: Den Teufel an die Wand malen

Ganz ehrlich, Freunde, glaubt man den österreichischen Zeitungen, welche Probleme nun alle auf die Briten zukommen, so wäre man richtig entsetzt:

Wie sagte die Schwester von Boris Johnson angeblich „Ach Boris, was hast Du nur getan“.

So hat sich zum Beispiel die EZB dazu entschlossen, die Briten, die noch nie einen EURO gehabt haben, sondern Pfund, so schnell wie möglich aus der gemeinsamen Währung hinauszuschmeissen.

Oder: Das die Briten die EU verlassen werden, manche Reporter meinen ja auch wieder nicht, sagen aber gleich dazu „das ist höchst unwahrscheinlich“, beeinträchtige den freien Reiseverkehr.

Obwohl Grossbritannien noch niemals Schengen Land gewesen ist.

Oder: Die Schotten die vor einigen Jahren schon einmal, da war noch gar keine Rede davon, dass es überhaupt einen BREXIT geben könnte, ihre Unabhängigkeit von Grossbritannien forderten und diesbezüglich ein Referendum abhielten, damals war der Grossteil der Schotten für den Verbleib bei den United Kingdom, allerdings wegen der Queen und nicht wegen der EU, könnten wieder ein neuerliches Referendum versuchen.

Wie man darauf kommt: Eine Oppositionspolitikerin schnitt so ein Thema an.

Oder: Von den ursprünglich 14 Millionen Menschen, die gegen einen EU Austritt gestimmt hatten, sind immer noch 3 Millionen der selben Meinung und sammeln Unterschriften für ein zweites Referendum.

Etwas das die Anderen 17 Millionen, die für den BREXIT waren wohl eher in ihrer Meinung bestätigt. Denn der Hauptgrund war ja das undemokratische Verhalten der Regierungschefs in der EU und der EU selbst.

Ja, die United Kingdom hätten, da hatten sie übrigens noch nie etwas Anderes vor, sogar den EU-Mitgliedstaaten zugesichert, dass deren Arbeiter und Arbeiterinnen weiter in Grossbritannien arbeiten dürfen. Wieso auch nicht? Was hat das mit der EU zu tun?

Und: Die Börsen scheppern. Stimmt. Der britische Index nicht. Der bleibt stabil.

Zur Erinnerung warum die Briten eine Volksabstimmung zum BREXIT wollten:

Sprich: De fakto hat die EU durch den BREXIT nicht ein Jota  an Weisheit zugenommen.

Macht genauso weiter wie bisher: Mit der Entscheidung weniger (Merkel, Hollande, Renzi), Druck und Unwahrheiten.

Was mich daher nicht wundert:

FPÖ fordert Öxit-Referendum

Das Norbert Hofer, sollte er Bundespräsident werden, für 2017 auch ein Öxit Referendum für Österreich angekündigt hat. Natürlich nur dann, wenn die EU bis dahin nicht demokratisch und wahrhaftig geworden ist. Ihren bisher selbstzerstörerischen Kurs weiter hält.

Denn: Die EU sollte ein Friedensprojekt sein. Und das ist sie mit ihrem Pro amerikanischen Kurs gegen Russland mit Sicherheit nicht.

Und die EU hätte eine Union der Menschen werden sollen. Und das ist sie mit ihrem undemokratischen Verhalten auch nicht.

Wen wundert es also, dass immer mehr Stimmen in Europa, jetzt wo man sieht, wie wenig man die Meinung der Briten respektiert, auf Abstand zur EU gehen.

Schade!

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Christlich Liberalen - Österreichs rot-grüner Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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