Jetzt hat es Österreich also geschafft

Ganz ehrlich, Freunde, es gibt Tage, da bin ich über die Aussagen des einen oder anderen unserer eigenen Journalisten extrem entsetzt und denke mir:

Was für komische Leute hat denn der um sich.

 

Da lese ich am heutigen Tag den Artikel unseres Charli Wolfs und denke mir:

Weit hat es Österreich inzwischen gebracht.

Alexander van der Bellen

Das Alexander van der Bellen nur noch schwer wählbar sein wird, nachdem man jetzt Tage lang vor dem Verfassungsgerichtshof aufgerollt hat, wie viel Unsauberkeiten in der Wahlabwicklung überhaupt erst zu seiner Wahl geführt haben, er also im Ausland den Ruf eines „Betrügers“ geniest, die ganze Welt darüber berichtet, inzwischen hier in Bulgarien nicht mehr vereinzelt, sondern Serienweise die Tageszeitungen füllt „Wahlbetrug in Österreich“, brauche ich ja nicht mehr zu erzählen.

Google.bg: Изборни измами в Австрия

Das ist bestimmt inzwischen auch in Österreich angekommen.

Da kann man sich hier inzwischen die Zeitung aussuchen, in welcher man darüber am Besten geschrieben liest. Und hier in Bulgarien ist das anders als in Österreich. Da gibt es keine APA/red. Da schreibt ein jeder Journalist, eine jede Journalistin, ihre Stories noch selber.

Da kommt aus den Zeitungen nur noch ein Grundtenor: Österreich das Land der Betrüger.

Und das es offensichtlich Betrügereien, oder zumindest Unsauberkeiten gegeben hat, bestätigt inzwischen nicht nur der Verfassungsgerichtshof. Nein, selbst der Innenminister.

KRONE: Sobotka: „Maßlos enttäuscht über Schlampereien“

Bleibt Norbert Hofer

Um so mehr trifft es Einen dann, wenn man solche Artikel über einen deutschen Pfarrer liest, der offensichtlich auf die andere Seite der Propaganda in Österreich gehört hat.

Der alle Pfarrer in Österreich gegen Norbert Hofer sieht. Wahrscheinlich wegen dessen Kirchenkritik.

Kath.net: Ein FPÖ-Politiker, eine „linkskatholische Hexenjagd“ und die Katharer

Welcher Norbert Hofer wie üblich nachsagt er wäre Nazi.

Google.at: Norbert Hofer AND Nazi

Was ja inzwischen selbst SPÖ Politologen wie Gärnter widerlegen:
Tiroler Tageszeitung: Gärtner: Hofer ist auf keinen Fall Nazi

Dem österreichischen Adel nachsagt er wäre für Hitler gewesen:
True History Blog: Der verheimlichte Widerstand.Monarchisten gegen Hitler

Offensichtlich Otto von Habsburg als Nazi sieht:
Presse: Otto von Adolf Hitler steckbrieflich gesucht

Ist also nichts mit Nazis? Aber was hilft das, wenn der Ruf in das Ausland eilt?

Fazit

Und daher wird wohl die Angelegenheit einer passenden Bundespräsidentenwahl für Österreich schwierig. Denn Österreich hat es zumindest des Rufes nach im Auslands geschafft.

Österreichs nächster Bundespräsident ist des Volksmunds nach entweder ein „Betrüger“, oder ein „Nazi“:

Bleibt nur der Wunsch der Christlich Liberalen. Rückkehr zum „Kaiserthum Österreich“. Oder?

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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2 Antworten zu Jetzt hat es Österreich also geschafft

  1. Verita Speranza schreibt:

    Diese Bundespräsidentenwahl ist nicht fürs Ausland, sondern für Österreich – das scheinen manche schon länger vergessen zu haben. Wer sich nur nach dem orientiert, was andere diktieren, ist sehr zu bedauern, denn es ist abzusehen, daß das Ergebnis nicht den Interessen des eigenen Landes dienen wird,……

    • Ist zwar ein netter Kommentar aber unrichtig. Der österreichische Bundespräsident hat beinahe keine Aufgaben im Inland, sondern grossteils Repräsentationsaufgaben gegenüber dem Ausland. Das 6 Augenprinzip ist seit dem EU Eintritt eigentlich nicht mehr wirklich aktiv.

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